Schahaatz und ich müssen an die frische Luft, douzo yoroshiko
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Wat Arun meets Frühlingsrolle

Veröffentlicht: 16.07.2025

Attraktion
Wat Arun
Bangkok, Thailand
Spaziergang
Hotel → … → Hotel
Bangkok, Thailand
Essen
Chinatown Streetfood
$$ · Abendessen
Sehenswert
Iconsiam
Bangkok, Thailand

Nach einer durchwachsenen Nacht sieht es heute etwas besser bei mir aus. Noch nicht toll aber besser.

Vielleicht baut mich das Frühstück auf. Ein wahrer Frühstückstraum erwartet uns. Von klassischem Toast mit Marmelade oder Wurst und Käse, über Bacon mit Beans, Würstchen, Waffeln, Variationen vom Ei, Sushi, Nudelsuppe, Reis und Fleisch, indisch, italienisch - warm - kalt, einfach der Wahnsinn.

Unseren Abschlusskaffee nehmen wir auf der Terrasse mit Flussblick ein. Und ihr werdet es nicht glauben - es ist immer noch so feucht-warm wie gestern.

Während ich mich noch ein Stündchen ausruhe und Kräfte sammle, lässt sich Schahaatz bei einer Thaimassage verwöhnen. Gegen 16:00 starten wir endlich, weil wir die Fähre vom Hotel zum ersten öffentlichen Fähranleger um 15:00 Uhr um 10 Minuten verpasst hatten. War auch nicht schlimm, auch um 16:00 war es noch unerträglich draußen. 

Der Tempel Wat Arun ist das Ziel. Tempel der Morgenröte.

Fakten: Wat Arun, auch bekannt als der Tempel der Morgenröte, ist eines der bekanntesten

Wahrzeichen Bangkoks und ein beeindruckendes Beispiel für thailändische Architektur. Mit seiner markanten Silhouette am Fluss Chao Phraya zieht er Besucher aus aller Welt an.

Wat Arun wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Ursprünglich war der Tempel ein kleines Kloster, doch im 19. Jahrhundert wurde er unter König Rama II. und Rama III. erheblich erweitert und verschönert. Die zentrale Pagode, auch Phra Prang genannt, wurde in ihrer heutigen Form im frühen 19. Jahrhundert fertiggestellt. Der Tempel wurde nach dem Fall von Ayutthaya im Jahr 1767 wieder aufgebaut und erhielt seine heutige Bedeutung als Symbol für die thailändische Kultur und Spiritualität.

Wat Arun ist berühmt für seine beeindruckende zentrale Pagode, die etwa 70 Meter hoch ist. Sie ist mit bunten Porzellan- und Glasstücken verziert, die im Sonnenlicht schimmern und den Tempel ein funkelndes Aussehen verleihen. Um die Hauptpagode herum befinden sich kleinere Türme und Statuen, die mythologische Szenen und Dämonen darstellen. Die Treppen sind steil, der Aufstieg soll sich lohnen, ist aber derzeit nicht möglich.

Die zentrale Pagode symbolisiert den Berg Meru, den Sitz der Götter im Hindu- und Buddhismus. Die bunten Porzellan- und Glasstücke, die den Tempel verzieren, sollen das Universum widerspiegeln und Glück bringen. Wat Arun ist auch ein Ort der Meditation und des Gebets, wo Gläubige regelmäßig Opfer bringen und Rituale durchführen. Besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zeigt sich der Tempel in einem magischen Licht, was ihm den Namen „Tempel der Morgenröte“.

Heute waren unheimlich viele junge Frauen und Pärchen in glitzernden, traditionellen Kleidern da die sich, teilweise mit professionellen Fotografen, fotografieren lassen haben. 

Und die Stufen die wir gehen durften waren keine Normstufen, dafür waren sie viel zu hoch.

Nach soviel spirituellen Eindrücken knurrt uns der Magen. Chinatown soll das beste Streetfood bieten. Also wieder ab zur Fähre. Leider sind wir eine Station zu früh ausgestiegen, weil ich die 5 als 6 identifiziert habe. Echt blöd. Nun gut dann fahren wir Tuktuk. Haben wollte er 100 Bath geeinigt haben wir uns auf 60 Bath. (1,59€). 

Wir hatten kurz befürchtet das er uns im Nirwana absetzt, aber er hat uns genau da abgesetzt wo wir hin wollten. In Yaowarat oder Chinatown, ist eines der ältesten Viertel Bangkoks und ein wahres Paradies für Liebhaber von Street

Dieses historische Viertel ist bekannt für Meeresfrüchte und chinesisch inspirierte Gerichte wie Chicken Satay, Nudeln mit Fischbällchen, Kuay Jup (chinesische Nudelsuppe mit knusprigem Schweinefleisch), Khao Pad Pu (gebratener Reis mit Krabbenfleisch), Pa Tong Go (gebratener Teig) und traditionelle thailändisch-chinesische Desserts. Einige dieser Gerichte sind vom Michelin-Führer Thailand bewertet-da war es auch wirklich voll.

Wir entscheiden uns für Frühlingsrollen mit Shrimps und normal vegetatischen Rolls mit leckerer Soße , alles andere war und dann doch zu spooky.

Der Heimweg war anschliessend noch etwas langwieriger. Zu dem Fähranleger zu dem wir wollten, konnten wir nicht, weil eine Marine Kaserne zwischen uns und dem Google-Weg lag. So wanderten wir dunkle einsame Gassen entlang,

vorbei an Mopedwerkstätten, Schrottverwertern und einigen Transformers unter anderen „Bumbelbee“. An einem anderen Fähranleger angekommen, konnten wir nur mit einer Fähre den Fluss kreuzen oder ein Tuktuk zum Hotel nehmen. Natürlich entscheiden wir uns für die Fähre und setzen zur Edel-Mall „Iconsiam“ über, in der Hoffnung das noch eine Anschlussfähre in unsere Richtung fährt und wir das hoteleigene Shuttle bekommen (was wir nicht geschafft haben). Wir dürfen noch ein musisches Wasserspiel an der Mall erleben, so ähnlich wie in Las Vegas vorm Bellagio, nur nicht ganz so spektakulär. Nach 2 Stunden und gesparten 60 Bath (wären wir gleich Tuktuk gefahren) erreichen wir endlich unser Hotel und beenden den Tag mit ein paar Cocktails. Die haben wir uns verdient.

Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellKulinarischEntspannend
  • Frühstück mit Flussblick
  • Wat Arun
  • Chinatown Streetfood
  • Tuktuk-Fahrt
  • Iconsiam und Wasserspiel
StadtKulturEssenTransitArchitektur
  • Tuktuk Chinatown60 ฿
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