Liebeserklärung an die Wüste
Heute ging mein Traum von der Begegnung mit der Sandwüste in Namibia in Erfüllung. Wir krabbelten auf allen Vieren die steile Düne hoch, um oben mit einem fantastischen Blick...
Veröffentlicht: 04.05.2026
Mittlerweile sind wir schon zwei Tage in Swakopmund, der vielleicht deutschesten Stadt in Namibia.
Heute war Cassingaday, ein arbeitsfreier Gedenktag zur Erinnerung an ein Massaker der südafrikanischen Armee in einem Flüchtlingslager der namibischen Befreiungsbewegung Swapo.
Wir bestaunten die kolonialen Gebäude aus deutscher Zeit und besuchten den Atlantik. Küste und Wüste direkt nebeneinander, das hatten wir nicht für möglich gehalten. Entsprechend groß war unser Staunen.
Am Strand und der angrenzenden Promenade herrschte ein buntes, entspanntes Treiben, weil viele Namibianer*innen das lange Wochenende für einen Kurztrip ans Meer nutzten.
Während in einigen Restaurants (z. B. im "Brauhaus") nur Weiße verkehren und die Bedienung uns direkt auf deutsch ansprach (Warum nur?😇), scheint die Trennung an anderen Orten aufgehoben und es dominiert das Mit- und Nebeneinander.
Was wir im Etosha Nationalpark live gesehen haben, finden wir in Swakopmund als Fleischgericht auf der Speisekarte oder als Holzkunstwerk auf dem Markt.😃