Anfahrt zum Kakadu Nationalpark
Unglaublich was die Vögel hier morgens und abends für ein stimmgewaltiges Konzert abliefern. Hier tobt das Leben! Man hat das Gefühl tief im Busch zu sein, dabei stehen wir nur...

Veröffentlicht: 19.05.2025
Morgens nach dem Frühstück ging’s gleich zum Ausgangspunkt für die Kubara Wanderung. Die Zufahrtsstraße war als „very rough“ markiert, aber außer zwei kleinen Wasserdurchquerungen war sie in gutem Zustand.
Der Wanderweg schlängelte sich durch Savannenvegetation an mehreren Felsenklippen entlang und endete in einem kleinen Regenwald. Das Ziel war (abgesehen von den außergewöhnlichen Krokodilwarnungen) nicht so spannend, aber der Weg war sehr kurzweilig. Die tollen Felsenklippen, abwechslungsreiche Vegetation (über mannshohes Gras) sowie das Geschrei und Zwitschern der Vögel sorgten für einen gelungenen Ausflug.
Über die Mittagszeit haben wir ein bisschen am Campingplatz im Schatten und am Pool gechillt.
Der krönende Abschluss des Tages war der Besuch der Ubirr „Rock-Art-Site“ (einige der besten Felsmalereien des Kontinents). Ich kann mich nicht leicht für diese uralte Kunst begeistern, aber die Umgebung in der das alles eingebettet ist, ist schon was ganz besonderes. Die sog. Hauptgallerie scheint von einem höheren Wesen für diesen Zweck vorgesehen geworden zu sein: Ein gewaltiger Fels mit Überhang und einem nahezu komplett flachen Streifen in der Mitte (für die Gemälde). Wir verbringen schließlich doch deutlich mehr Zeit mit der Betrachtung und Identifikation der einzelnen Objekte.
Zum Sonnenuntergang steigen wir noch auf den Aussichtspunkt. Da sind wir nicht alleine. Kein Wunder bei dem stimmungsvollen Ausblick.
