Manning Gorge
Wow, wow, wow. Was für ein grandioser Ort! So viel Spaß hatten wir noch in keiner anderen Gorge. Ein absolutes Highlight diese Manning Gorge! Morgens lassen wir es gemütlich...

Veröffentlicht: 15.06.2025
Nach einer erholsamen Nacht brechen wir zeitig auf. Erster Stop ist nochmal das Mount Barnett Roadhouse. Dort kaufen wir Brot (20$ !!!) und nutzen den Mobilfunkempfang, um den Blog zu füllen und Emails abzuholen.
Nach dem anschließenden Frühstück fahren wir nur wenige Kilometer zur Galvans Gorge. Die liegt sehr nahe an der Straße und ist in 20 Minuten zu Fuß erreicht. Deshalb ist sie wohl auch häufig überfüllt. Als wir ankommen ist auch einiges los, aber schon bald lüften sich die Reihen und wir haben sie eine Zeit für uns. Die Galvans Gorge ist sehr klein, aber total schnuckelig.
Zum Glück packt Birgit die Abenteuerlust und sie macht sich auf die Suche nach einem Weg zum Kopf des Wasserfalls. Und sie wird fündig. Ich wäre da nie hochgestiegen, aber so musste ich nur ihren Spuren folgen. Da oben ist es super spannend. Von der Abbruchkante des Wasserfalls hat man eine tolle Aussicht, und Birgit entdeckt eine lange Echse, die sich auch im Wasser sehr wohlzufühlen scheint.
Nach dem Abstieg nehmen wir ein zweites Bad und duschen unter dem Wasserfall. Jetzt ist es auch herrlich ruhig und bezaubernd schön.
Wieder nur wenige Kilometer weiter verlassen wir die Gibb Richtung Adcock Gorge. Die Anfahrt ist ganz schön steinig und holprig. An ein paar Stellen müssen wir auch richtig aufpassen, so dass wir am Ende froh sind, endlich da zu sein.
Nach einem kleinen Snack geht’s los. Der Weg ist nicht weit, aber man muss viel über Felsen klettern und durchs Wasser waten. Es kommen uns ein paar Leute entgegen, aber als wir dort ankommen, sind wir wieder mal für uns. So kann man die Stimmung solcher Orte am besten aufnehmen. Das Wasser leuchtet Smaragdgrün und lädt zu einem Bad ein.
Auf dem Rückweg sucht Birgit nach weiteren Wasserschildkröten, wir hatten bereits am Hinweg eine gesehen. Aber Fehlanzeige, dafür liegt da ein Australienkrokodil auf einem Felsen und scheint von uns wenig beeindruckt zu sein. Schöner Abschluss.
Unterwegs sehen wir noch eine ganze Menge Rinder entlang der Straße sowie zwei Kängurus.
Genächtigt wird auf dem Campingplatz der Imintji Aboriginal Community. Der liegt sehr schön am Fuße eines Bergkammes. Nach 19 Uhr kehrt auf dem gut besuchten Campingplatz absolute Ruhe ein. Bei Kerzenschein genießen wir den herrlichen Sternenhimmel.
