Forggensee 2026 - Fremdgehen
Gemäß dem Motto "Während dem Urlaub ist Vor dem Urlaub" (Verfasser: Daniel Appenmaier, 2026) beschäftigen wir uns bereits intensiv mit der Urlaubsplanung 2027. Zum ersten Mal...

Veröffentlicht: 25.08.2026















Dass der Autor dieses Blogs ein kleiner Neuschwanstein-Fanboy ist, sollte bereits klar sein. Aber wer möchte es ihm verdenken. Die Symbiose aus Märchenschloss und malerischer Kulisse durch Berge, Wälder und See ist einfach (verklärte) Mittelalterromantik pur (wohl wissentlich, dass Neuschwanstein zwar von Mittelalterburgen inspiriert, aber deutlich neueren Baujahres ist 1869-1892). So war klar, dass neben dem spontanen Besuch zu Beginn des Urlaubs (der aufmerksame Leser wird sich erinnern) ein offizieller folgen würde. Ebenfalls zu Fuß (vom Parkplatz aus) aber mit dem Umweg über die Marienbrücke, bei der sodann ein neues Handyhintergrundbild entstand.
Der Besuch der Zugspitze war von Anfang an erst für Urlaubswoche drei geplant, da sich die Große dieses Erlebnis ebenfalls nicht entgehen lassen wollte. Nachdem wir also am Sonntag große Familien-Wiedervereinigung gefeiert haben, wurde tags drauf Deutschlands höchster Berg (2962m) bestiegen oder besser gesagt mit Hilfe der imposanten Zugspitzseilbahn bezwungen. Und auch wenn wir die Waldburg nicht erspähen könnten (was laut meinem Dad an guten Tagen möglich ist), war der Ausblick schon sehr beeindruckend. Für mich war es der erste Besuch der Zugspitze und ich hatte mir diesen Berg tatsächlich nicht so majestätisch und ehrfurchtsgebietend vorgestellt. Erschreckend dagegen war der Zustand des Nördlichen Schneeferner-Gletschers, denn man kaum noch als solchen bezeichnen kann und der in den nächsten Jahren wohl auch seinen Status als Gletscher verlieren wird. Ebenfalls eher enttäuschend war der "Abstieg" mit der Zugspitzzahnradbahn. Eng, langsam und größtenteils unter Tage fahrend, hätten wir im Nachhinein auch für den Abstieg lieber die Seilbahn genommen. Trotzdem ein sehr schöner (Halb-)Tagesausflug.
