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Der letzte Tag in Delhi & Heimreise 15./16.09.

Veröffentlicht: 16.09.2019

Spruch des Tages von Anne:

Anne: ich muss jetzt schwitzen.

Luna: warum?

Anne (ganz trocken): damit ich nicht aufs Klo muss.


Gut zu wissen:

Indische Männer laufen hier Händchen haltend auf der Straße rum, Homosexualität wird hier jedoch abgelehnt.


Morgens auf einen Flohmarkt, der sich laut Google Bewertungen vielversprechend angehört hat. Tatsächlich gab es tolle definitiv echte Markenuhren, super Goldschmuck & Kleidung aus hochwertigem Plastik. Um das wieder auszugleichen sind wir in eine Mall gefahren.


Haben einen Supermarkt entdeckt und sehr viele Gewürze gekauft. Ich sag ja, dass ich morgen anfange kochen zu lernen. Anne glaubt da erst dran wenn sie es sieht.

Genießen unsere letzten Male:

- lebensmüde über eine dicht befahrene Straße laufen

- Überteuertes Tuk Tuk fahren

- Leckeres indisches Essen essen

- Schwitzen

- Die eher weniger angenehmen Gerüche einatmen

Postkarten haben wir eingeschmissen, mal sehen ob die ankommen. Wurden von Bettlerkindern beobachtet, habe die Vermutung, dass der Briefkasten inzwischen aufgebrochen ist & die Briefmarken verkauft.

Mit dem Uber um halb 12 zum Flughafen. Der Fahrer war wild unterwegs. Durchgehendes Fernlicht, Blinker hat durchgehend geblinkt. Highlight: mit 80 km/h über einen der Geschwindigkeitsreduzierhügel (uns fällt das richtige Wort nicht ein), sind alle 3 mit den Köpfen gegen die Decke geknallt. War wohl nicht seine Absicht. Bei den Fahrkünsten mussten wir uns das Lachen sehr verkneifen & obwohl alle Fahrer bisher abenteuerlich gefahren sind, war dieses Mal das erste Mal, dass wir uns unsicher gefühlt haben.

Halb 4 morgens geht unser Flieger nach Amsterdam. Diesmal pünktlich! Inzwischen sitzen wir am Flughafen in Amsterdam und warten, dass wir in Stuttgart ohne Verspätung ankommen.

Endlich kann man wieder durch Menschenmengen gehen, ohne das man angestarrt oder nach einem Selfie gefragt wird. Ein befreiendes Gefühl. Für Luna ist aber eher das kalte Schmuddelwetter das Highlight vom wieder Heim kommen.

FAZIT:

Wir haben alles richtig gemacht.

Auch wenn 2 Wochen zu wenig sind, um zu sagen, dass man weiß wie Indien ist, war es perfekt für uns, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Diese Art zu reisen, spontan, Hostels ohne großartige Planung, hat mir unglaublich gut gefallen. Man ist viel weniger gestresst. Wir haben tolle Leute kennengelernt. Immer gut gegessen (& das auch noch gut vertragen). Sind nicht krank geworden! Alles in allem super!

UNSERE TIPPS FÜR INDIEN:

- Etwas schäbige lokale mit vielen Leuten

- nie Indern trauen, die man nach dem Weg fragt und die dann ewig brauchen, um zu reagieren, denn die verstehen kein Wort Englisch und sagen einem irgendeine Richtung

- Anne’s top Tipp: wenn man aufs Klo muss und es mindestens 30 grad gibt, einfach versuchen zu schwitzen

- wenn man essen geht, mit MINDESTENS 30 Minuten Zubereitungszeit rechnen

- wenn man denkt, dass etwas in 10 Minuten zu Fuß erreichbar ist, dauert es mindestens 30 Minuten, weil man die Distanzen falsch einschätzt

- nie schlecht fühlen, wenn man den Preis für das Tuk Tuk runterhandelt; man wird sowieso abgezogen

- Bei bettelnden Kindern auch nicht schlecht fühlen, weil oft Kriminelle Machenschaften dahinter stecken

- Oder auch Mutter mit Babies, die Milchpulver gekauft bekommen wollen, diese stecken mit Kiosk Besitzer unter einer Decke

- Wegen Wasser keine Sorgen machen, überall wo es viele Menschen gibt, gibt es Trinkstationen

- Keine 2 Rollen Klopapier mitbringen (wie Anne), denn überall wo es Touristen gibt, gibt es auch Klopapier

- Mückenspray!!

- Bei langen Reisen und wenig Zeit lohnt sich ein Nachtbus absolut (vorausgesetzt er hat Klimaanlage)




Antworten (1)

Arturo
Muy bieb I oraleee