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Mein Abenteuer beginnt

Veröffentlicht: 03.08.2018

Alles begann am 17.07.2018. Dieses Datum war mir jetzt schon seit 6 Monaten bekannt, doch selbst als der Kalender dieses Datum anzeigte, hatte ich immer noch nicht realisiert, dass es jetzt soweit ist. 

Dass ich ein IJFD, einen internationalen Jugendfreiwilligendienst, in Neuseeland mache, hatte ich schon vielen erzählt und auch dass es für ein Jahr sein würde, doch so richtig verstand ich selber nicht was das bedeutete. 

Es gab unterschiedliche Reaktionen, viele fanden mich mutig und gestanden mir ein, dass sie sich soetwas nicht trauen würden, andere konnten sich nicht vorstellen solange aus Hamm, meinem Heimatsort, weg zusein. Ich verschwendete keine Sekunde damit nach negativem im Ungewissen zu suchen, sondern freute mich nur auf mein Abenteuer! 

Mit dem Aufbruch geht der Abschied einher. In der letzten Woche verabschiedete ich alles und jeden und machte viele Dinge zum letzten Mal. Natürlich bin ich nur ein Jahr weg, doch was das Jahr für Veränderungen mit sich bringt, kann noch niemand ahnen. 

Wir kamen 6 Stunden vor Abflug in Düsseldorf am Flughafen an. Nur damit ich als notorischer Zuspätkommer meinen Flug um 21.15 Uhr rechtzeitig bekam. 

Diese 6 Stunden nutzen wir, um ein letztes mal zusammen zu Starbucks zu gehen. 

Um 17 Uhr traf ich drei weitere Freiwillige, die ich schon von den zwei Vorbereitungsseminaren kannte und gab mit ihnen zusammen mein Gepäck ab. Die zwei Vorbereitungsseminare waren von unserer Organisation, Via e.V., als Pflicht vorgegeben.

Als es zur Sicherheitskontolle ging, musste ich nun endgültig von meiner Familie Abschied nehmen. Obwohl ich mich in letzter Zeit so häufig verabschiedet hatte, realisierte ich erst jetzt den Abschiedsschmerz, sodass ich die Tränen weder zurückhalten konnte noch wollte. 

Dass wir alle kurz weinten machte, es eigentlich nur leichter, denn so war man befreit und konnte in einen neuen Abschnitt starten. 

Als wir durch die Kontrolle durch waren, waren schon alle Tränen getrocknet und es ging fast direkt in den Flieger nach Dubai. 

Wir flogen mit Emirates in einer A380, also dem größten Passagierflugzeug, das es gibt. 

Judith, eine der Freiwilligen, und ich saßen neben einander und mit den Filmen und dem Essen vergingen die 6 Stunden wie im Flug. 

Angekommen in Dubai war es schon der 18.07.2018. 

In Dubai kamen alle deutschen Freiwilligen die nach Neuseeland flogen zusammen und zusammen machten wir den Flughafen unsicher. Es dauerte nicht lange bis sich rumsprach, dass es kostenloses Eis gab und auch Greygoose hatte einen Stand. Zum bedauern vieler gab es keine Vodkaprobe, sondern nur ein Foto. 


Nach dem dritten Sekuritycheck am Flughafen durften wir endlich ins Flugzeug und flogen um 10.15 Uhr los. 

Die 14 Stunden von Dubai nach Sydney vergingen nicht so schnell, doch ich machte mir meine Stärke, im Flugzeug schlafen zu können, zu nutze. 

Zwei Tage lang im Flugzeug zu essen machte nicht so richtig viel Spaß, aber wir Freiwilligen besuchten uns unter einander im Flugzeug, um die Laune hoch zu halten. 

Wir kamen am morgen des 19.07.2018 in Sydney an und mussten nun noch 3 Stunden nach Christchurch fliegen. 

Da die A380 nur noch zu einem Bruchteil gefüllt war, konnten wir uns alle viel Platz gönnen und freuten uns endlich anzukommen. 

Aus dem Flugzeug sahen wir schon unsere neue Heimat und dann waren wir endlich da! 






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