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Methana und Nafplio

Veröffentlicht: 30.11.2024

24.11.2024

Nach dem Frühstück schauen wir uns noch eine Kirche am Hafen an...ok es ist nicht weit aber echt toll gelegen. Man kann einmal um die Kirche und das Gründstück drumherum gehen und ist im Prinzip am Hafeneingang. Toll..der Wind weht und uns fällt auf das durch den Wind und das Wellenrauschen die Kommunikation etwas eingeschränkt ist. Auf dem Weg trifft Freddy auf 6 Gänse, die ihm lautstark zu verstehen geben das er in deren Nähe nicht erwünscht ist. Die kleinen Knabberangriffe richten sich aber gottseidank nur auf die Schuhe. Ich habe einen respektvollen Abstand gehalten denn ich weiß das Gänse auch nicht so nett sein können. Es geht wieder zum Auto...zusammen packen und ab geht die Fahrt in den Norden der Halbinsel Methana. Über kleine Straßen (aber noch breit genug) mit scharfen Rechts- und Linkskurven zu einer Kirche . Wir parken auf dem Parkplatz vor einer Mauer, das blaue Meer nur 5 Meter entfernt. Ja so kann man stehen und wir genießen das. Direkt am Platz ist ein Restaurant, das Agiorgitikon, sozusagen ein Beach Restaurant was hoffentlich auch heute offen hat. Lt. Internet sind wir willkommen da...offen...


Freddy ist gerade angeln und ich backe 2 Brote, da wir sonst Morgen kein Frühstück hätten. Der Wagen duftet schon nach den Broten und ich bin mal wieder gespannt ob das so gut wird wie es jetzt schon riecht. Die Nonna Aurelia, ein Camping Backofen ist sperrig aber erfüllt alles was man erwartet...ist halt ein Backofen.


Abends hat das Restaurant nicht offen. Es laufen zwar Menschen dort herum aber alles bleibt dunkel...schade..so wird halt gekocht.


25.11.2024

Die Nacht war sehr ruhig und wir beginnen den Morgen mit „Drückekaffee“ und anschließendem Frühstück auf der Mauer an der Wasserkante in der Sonne. Herrlich so könnte jeder Tag beginnen. Wir schauen uns die Route aus um die Halbinsel zu verlassen. Eine Möglichkeit ist die Straße im Westen zu nehmen aber lt. Bilder und Google Maps ist das wohl sehr kurvenreich und steil...also gleiche Strecke zurück und es macht wieder einen Heidenspaß.


Wir brauchen unbedingt Wasser und die erste Wasserzapfung die wir anfahren ist trocken, also Park4night aufrufen und weiter suchen. Die nächste Quelle ist einige km entfernt, das Wasser ist aber richtig lecker und wir füllen wieder unsere Wassertanks. Da merkt man erst einmal das man doch mehr Wasser verbraucht als man denkt. Es geht weiter an einem Berg vorbei und man kann schon sehen das dort immer mal wieder Steine abfallen...das braucht keiner und wir fahren ganz schnell mal weiter. Aber warum läd unsere Powerbox von Allpowers nicht. Wir haben sie am Zigarettenanzünder angeschlossen aber es kommt nichts drauf. Freddy wechselt eine Sicherung vorne im Motorraum. Gar nicht so einfach. Den Konstrukteur sollte man verklagen. Die Kappe die man abschrauben muss ist wirklich so blöd verbaut das man ohne Schrammen da nicht raus kommt. Aber eine Sicherung war defekt...leider tut sich nichts. Herribert hilft uns mit Rat und Tat per Telefon...toll das wir diese Möglichkeit haben. Eine Sicherung könnte noch eventuell defekt sein...werden wir tauschen aber erst etwas später. Dann gibt es halt weiter unseren „Drückekaffee“. Ein Problem ist nur lange darf das nicht so sein denn unser gemahlene Kaffe geht so langsam zur Neige und eine Mühle haben wir nicht...unser Hauptvorrat sind ganze Bohnen....aber wie sagt man so schön..erst einmal abwarten, es klärt sich alles von alleine.


Wir fahren durch bis Nafplio und Freddy hat einen Traumplatz ausgesucht. Auf dem Berg mit einer atemberaubenden Sicht über Nafplio und auf die Burg. Hammer und das am Abend....suuuuper schön. Da weiß man wieder einmal wofür man das macht. Die Anfahrt ist richtig steil und die Serpentinen sind auch nicht zu verachten. Aber der Rex meistert es mit bravour und an die Abfahrt denke ich mal noch nicht. Die Burg ist so toll beleuchtet, es sieht aus als ob Lava den Berg runter fließt. Herrlich. Wir holen die Stühle heraus und genießen die Sonne. Man merkt schon das es auf dem Berg etwas kühler ist und der Wind kräftiger..aber wir sind Camper und hart im nehmen. Die Sonne verkriecht sich mit einem gigantischen Sonnenuntergang hinter dem Horizont und das ist ein Zeichen den Abend einzuläuten. Ich koche eine Champignon Geschnetzeltes Pfanne die auch noch für den nächsten Tag reicht.

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