Nea Epidavros, ein Idyll
Wir fahren zu dem idyllischen kleinen Touristenort Nea Epidavros der ausgestorben wirkt.

Veröffentlicht: 23.11.2024
23.11.2024
Die Nacht ist wieder um 6.50 Uhr um, wir werden aber von dem schönsten Sonnenaufgang belohnt den ich je gesehen habe. Der Himmel brennt förmlich und wir können uns nicht satt sehen. Nach dem tollen Sternenhimmel am Vorabend jetzt das...ein toller Geburtstagsanfang.
Noch vor dem Frühstück sichern wir alles im Fahrzeug und fahren Richtung Methana, einer kleinen Halbinsel am Peleponnes. Die Fahrt dahin geht wieder über die Berge... eine wunderschöne Strecke die ich befahren darf. Diese Aussichten. Um jeder Ecke ändert sich das Bild und die Sonne tut natürlich sein übriges. Am Hafen soll es einen Parkplatz geben auf dem Camping nicht verboten ist. Also für eine Nacht ist das doch super. Wir stehen direkt am Segelboothafen und hören die Seile gegen die Masten knallen. Jeder der das kennt weiß welchen Ton ist meine...der Ton der Freiheit.
Auch hier hat sich Weihnachten schon breit gemacht. An der Promenade und am Hafen stehen große weihnachtliche Figuren die abends beleuchtet sind...der Wind frischt wieder auf und wir merken ein leichtes schaukeln im Fahrzeug. Dieses „schockeln“ ist zum schlafen richtig einlullend. Aber das ist ja schon der Abend.
Nach unserem Frühstück am späten Vormittag laufen wir eine Runde durch Methana, eine Halbinsel mit einem Vulkan. Wir laufen einfach drauflos...immer bergauf und kommen in eine Gegend in die man sofort ziehen möchte. So eine Stille und purer Sonnenschein. OK bei 40 Grad möchte ich da nicht unbedingt sein. Wir freuen uns einen Gleichgesinnten zu treffen...ein Esel steht in einem Garten und schaut uns an...herzig...ich liebe Esel..so herzige Tiere. Leider ist er ein ruhiger Geselle und erfreut uns nicht mit einem Luftpumpen IA Ton und dem herzzerreißenden „nachrotzen“ nach Beendigung. Das wäre es heute noch gewesen...
Wir beginnen den Abstieg und laufen noch einmal ein bisschen durch die Stadt um den Supermarkt zu finden in dem man Orangen kaufen kann. Aber diese Orangen sind leider jenseits von gut und böse....irgendwie nicht wirklich toll. Wir laufen zurück zum Wagen, machen ein Nickerchen und genießen den Hefezopf mit Kardamon einschl. Marmelade und einer Nussnougatcreme. Lecker.
Jetzt haben wir 18.04 Uhr, es ist dunkel und eine steife Briese lässt den Wagen wieder wackeln...herrlich, so schön kann Vanlife sein.
Der Abend klingt gemütlich beim Streamen aus...irgendwie muss unser Guthaben ja noch verballert werden.
