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Ohne Reiseleitung unterwegs

Veröffentlicht: 07.02.2026

Auf eigenen Wegen unterwegs


Auch am Samstag nicht ausschlafen; eine ganze Stunde QiGong! Startet hier ja schon um 7 Uhr wegen der Zeitverschiebung. Draußen war es noch dunkel, nass und sehr windig. Machte nichts, im Hotelzimmer gab es genügend Platz.

Nach dem Frühstück also den Bus finden, der uns nach Machico bringen würde. An der vermuteten Haltestelle lieber nochmals nachgefragt - und in die Parallelstraße geschickt worden. Dort fuhr im Nieselregen ein Expresso-Bus vor, auf dem der gewünschte Ort stand.

Der Express legte die rund 25 Kilometer schneller zurück als erwartet, am Ziel herrschten Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen. Immer an einem Bach entlang Richtung Meer und Markthalle. Die ist leider wegen Umbau schon länger geschlossen. Deshalb waren auf dem Platz davor einige Stände aufgebaut mit Obst, Gemüse, Blumen und Handarbeiten. An einem Stand arbeitete ein Bäcker, der Teig für Bolo do Caco knetete. Dazu noch der Stand von Familie Grether, die hier auf Madeira Bioprodukte u.a. aus der Baum-Aloe herstellt. Die Familie hat sich vor einigen Jahren ihren Madeira-Traum erfüllt und fühlt sich sehr wohl hier. Nach einem kurzen Plausch machten wir uns wieder auf den Weg.

Das Ziel war Santa Cruz. Auch östlich von Funchal am Meer liegend und vom Reisehandbuch als eine "Perle der Insel" beschrieben.

Die Strandpromenade ist wirklich schön gepflastert mit schwarzen und weißen Steinchen. Am Rande Bars, Hotels und ein Park mit Spielplatz für die Kleinen. Der Wind trieb Wellen an den Kiesstrand, viel kleiner als gestern an der Nordküste. Vielen kleine dunkle Krebse wärmten sich unbeeindruckt von der Gischt auf den schwarzen Steinen.

Der kleine Abstecher zu Kirche lohnte sich. Es gab weder Gesang wie in Machico, wo ein Damenchor übte, noch wurde ein Orgelspiel geprobt. Aber die Gestaltung der Decke war mehr als sehenswert. Da ich ungern in Kirchen fotografiere, gibt es kein Foto davon.

In einer kleinen Gasse gönnten wir uns eine Pause mit Bica, Wasser, Bolo do Caco und Tapas mit Schinken und Mozzarella. Alles wirklich lecker und sehr sättigend. Um den Bus, der uns zurück nach Funchal bringen sollte, nicht zu verpassen, machten wir uns rechtzeitig auf den Weg. In einem etwas verwilderten Garten unterhielt uns noch ein Hahn. Der Bus brachte uns durch den erneut beginnenden Regen zum Hotel zurück. Die letzten 300 Meter waren etwas nass, aber das trocknet ja schnell hier.

Für heute Abend haben wir noch kein Programm, vielleicht landen wir wieder in der Snackbar Bela 5. 

Bis bald!

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