Südschweden-Tour - Tag 3
Um kurz nach 10.00 Uhr ging es heute los. Wir verlassen Nyborg und fahren auf der E 20 Richtung Kopenhagen.
Schon bald ging es auf die "Große Belt Brücke" (“Storebæltsbroen”), die die Inseln Fünen und Seeland, auf der sich Kopenhagen und Roskilde befinden, verbindet. Sieführt über die Meeresstraße “Großer Belt” der West- und Ost-Dänemark trennt. Die Brücke ist 18 Kilometer lang und zweigeteilt.
Die Insel Sprogø liegt im Storebælt (Großer Belt) zwischen den dänischen Inseln Fyn (Fünen) und Sjælland (Seeland). Die Storebælt-Brücke als Verbindung zwischen Fünen und Seeland benutzt diese Insel als Zwischenstation. Von der Brücke aus konnten wir den Leuchtturm der Insel sehen.
Am Kreuz Ishøj ging es auf der E 20 weiter Richtung Malmö / Kopenhagen.
Hinter Kopenhagen kommt sie dann, die Öresundbrücke. Sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr und bildet zusammen mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm die Öresundverbindung. Diese Verbindung ist die, welche die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in
Schweden verbindet und damit maßgeblich die Öresundregion erschlossen hat. Die Grenze verläuft 883 Meter westlich vom westlichen Pylonenpaar und ist durch Schilder markiert, die sich an der jeweils nächstliegenden Schilderbrücke befinden. Die Brücke wurde am 1. Juli 2000 dem Verkehr übergeben.
Nach der Brücke geht es weiter Richtung Trelleborg. An der Abfahrt Höllviken auf die "Bundesstraße" 100 .
Dort führte uns unser erster Stopp in Schweden nach Skåne. Eigentlich wollten wir uns dort Foteviken anschauen, das auf der Höllviken-Halbinsel im Süden von Skåne liegt. Dort ist ein Nachbau einer großen Wikingersiedlung. Auch ein in Originalgröße nachgebautes Wikingerschiff, das vor der Küste gefunden worden ist, kann man hier bestaunen. Jedoch wurde uns dies leider verwehrt, da Foteviken leider vorübergehend geschlossen hat.
Also wieder umgekehrt und auf der Landstraße 9 bis Trelleborg gefahren. In Trelleborg kamen wir am Fährhafen und an der alten Post vorbei. In dem Posthuset ist mittlerweile ein Museum untergebracht.
Danach ging es weiter bis Ystad . Am Hafen haben wir einen Stellplatz gefunden und werden 2 Nächte bleiben. Nachdem wir auf dem Platz alles gerichtet haben, ging es noch in die Stadt.
Das Städtchen mit seinen mittelalterlichen, pastellfarbenen Holzhäusern, gepflasterten Straßen und sonnigen Marktplätzen hat seinen Reiz. Die Altstadt von Ystad wartet mit vielen alten Häusern auf. Eines schöner als das andere. Teils auch total imposante Stadthäuser. „Schwedische Gardinen“ sieht man eher selten, in die meisten Fenster kann man hineinsehen.
Die Sankt-Marien-Kirche liegt im Zentrum der Stadt. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Gamla Rådhuset (deutsch: Altes Rathaus) ist das historische Rathaus der Stadt Ystad und befindet sich am Stortorget im Zentrum der Altstadt. Das Gebäude geht bis auf das 15. Jahrhundert zurück.
Zurück an unserem Zweitwohnsitz wurden zum Abendbrot noch ein paar Würstchen auf den Grill gelegt.
Zufrieden und satt fielen wir in unsere Betten .