Von Altringen ins Apuseni Gebirge
Nach unserem Aufenthalt in Altringen ging es ins Apuseni Gebirge. Es erwartete uns spannende Straßenverhältnisse, tolle Ausblicke und eine traumhafte Unterkunft. Den ersten...

Veröffentlicht: 12.06.2016











Heute sind wir von CasaMaria nach Sighetu Marmati gefahren. Zwischendurch haben wir einen Stopp am fröhlichen Friedhof in Sapanta gemacht. Übernachtet haben wir in einer schönen Pension an der Landestraße
"der Charme dieses Friedhofs liegt in der liebevollen Ironie, mit der man sich hier der Toten erinnert. Im Gegensatz zu den üblichen Grabreden sind die Schwächen und Laster des Verstorbenen kein Tabu. Manche Kreuze zeigen deshalb - buchstäblich - die Kehrseite. Die fleißige Bäuerin vorne wird auf der Rückseite des Grabmals ergänzt um das Bild einer Frau, die die schönen Männer liebt. Und den fleißigen Müller vorne sieht man hinten im Wirtshaus sitzen. So wird auf den Bildern das Dorfleben wieder lebendig. "
Hier eine Übersetzung eines Grabkreuzes.
Manch Grabkreuz als "Moralapostel"!
Hier liegt der junge Mihai, Sohn des Mihai Nacaz. Er fuhr eines Tages wieder mit seinem neuen Auto umher. Den Rat seiner Eltern, vorsichtig und nicht zu schnell zu fahren, beherzigte der junge Mann jedoch nicht und so kam es wie es kommen musste, im Jahre 1993 fand sein Leben bei einem Verkehrsunfall bei Comuna Sarasau ein frühes Ende. Mihai verstarb mit 20 Jahren und appelliert nun an die Menschen, mehr auf die Eltern zu hören.