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Não entrada, não burros, aber trotzdem schön 😻

Veröffentlicht: 16.04.2022

Sintra. Ein Hype um ein Schloss (https://www.sintra-portugal.com/amp-de/palacio-pena-palast-sintra-amp-de.html ). Ob berechtigt oder nicht, weiß ich nicht. Und erfahren werde ich es wohl auch nie. Aber der Reihe nach… Vorgestern hat die Mutter Eintrittskarten für das Schloss gebucht sowie den Transport vom Stadtkern hoch zum Schloss mit dem Bus. In der Bestätigungsmail gab es eine Wegbeschreibung zur Einlösestelle der Tickets. Da sie den Transport mit dem Bus gebucht hat, gingen wir davon aus, dass von dort - also von der Einlösestelle- auch der Bus abfährt.

Nun gut, nach circa 1 Stunde Fahrt führt uns das Navi aber die Berge hoch Richtung Schloss. Niemand kommt uns entgegen, was bei den engen Straßen auch gut ist.

Die Polizei ist auch schon da am Ende der Straße und die meisten Menschen halten mit ihren Autos bei der Polizei, kurbeln das Fenster runter, und haben offensichtlich einige Fragen. Wir auch. Der nette Polizist erklärt uns, dass wir, wenn wir nach rechts fahren, zu einem Parkplatz kommen, dort das Auto abstellen können, und dann ungefähr 1 Stunde zu Fuß Richtung Schloss laufen müssen. Der Bustransfer, den wir gebucht hatten, fährt aber von ganz unten ab. Aha, schön! Schöne Scheisse.

Es ist 10:00 Uhr, unser Zeitfenster beginnt um 10:30 Uhr. Dass das nicht funktioniert, ist uns dann auch klar. Das wars dann mit dem Schloss.

Wir müssen aber erst mal geradeaus, umdrehen ist nicht. Richtung Parkplatz. “Parkplatz” heißt, dass es alle paar Meter eine kleine Einbuchtung gibt, wo ungefähr zwei oder drei Autos stehen können. Alle anderen Autos stehen am schmalen Wegesrand. Parken ist hier allerdings nicht erlaubt, wie die Zeichen für die Parkschilder verraten. Es ist eine Odyssey. Das Navi verlässt mich auch, so entscheide ich mich, zu wenden. Großer Fehler, denn natürlich kommen Autos entgegen, die meiste Zeit muss ich mit eingeklapptem Spiegel fahren, beziehungsweise stehen, damit andere an mir vorbei können oder umgedreht. Ich komme wieder beim Polizisten an, der mir aber erklärt, ich hätte nicht wenden und zurückfahren dürfen. Ich drehe also erneut um. Es ist absolut fraglich, warum auf solchen schmalen Straßen, wenn es oben sowieso nur ein oder zwei Parkplätze gibt, die Leute mit den Autos hochfahren können. Und dazu noch mit Wohnwagen?!

Não entrada für uns. Das steht fest. Schloß ade!

Ich bleibe aber optimistisch, fahre durch das wunderschöne Waldgebiet und sehe ein Schild für einen Parkplatz:reservado de burros, ein Eselreservat. Ich liebe Burros! Wir parken und hören die Esel schon, sie rufen meinen Namen.

30 Minuten, 10 Menschen und 30 Meinungen später haben wir das Reservat noch immer nicht gefunden. Não entrada für uns. Mal wieder.

Weiter geht’s, wenn wir schon mal hier sind, wollen wir doch wenigstens irgendwas angesehen haben.

Google verrät uns; dass es einen Palast gibt, der es auch Wert sein soll, bestaunt zu werden: Park and Palace of Monserrate . Der Palácio de Monserrate, eine palastartige Villa in Sintra, diente früher dem portugiesischen Hof als traditionelle Sommerresidenz. Heute gehört der Palast zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist für Besucher geöffnet.

Umgeben ist die einzigartige Villa von Gärten wie dem Rosé Garden, dem Mexican Garden, usw. Hier finden wir Erholung und können die schönen Eindrücke genießen, und den Rest erstmal vergessen☺️. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass wir bald mal versuchen sollten, etwas zu essen.

Es ist 14 Uhr und so haben wir noch 1-2 h, um warmes Mittagessen, das den Namen auch verdient ( und kein Kuchen ist oder aus einer Hamburgeria stammt) zu finden. Das wäre das erste mal🙏🏽! Die Schilder zum Saida sind mehr als irreführend, die Zeit rennt gegen uns. Mittag wartet!!!

Auf dem Weg zum Cabo da Roca fahren wir durch ein Dorf mit 4 Restaurant, alles belegt , auch das Parken ist unmöglich. Dann ist Sperrstunde- Timeslot für warmes und gesundes Essen ist wieder bis 19 Uhr geschlossen🥶.

Cabo da Roca- die Aussicht hier am westlichsten Punkt des Festlands des europäischen Kontinents gefällt uns sehr: im hiesigen -„Restaurant“ können wir Kekse erwerben, ich liebe mein Mittagessen😞.

Auf dem Weg Richtung Ericeira halten wir am praia grande. Sehe ich da eine Pizzeria? Und sehe ich Menschen Pizza essen?! Sim!

Ok, das wäre das 3x pizza, aber verdammt, ich hab Hunger. Als wir jedoch sehen, dass eine Margarita 15€ kostet, trinke ich lieber eine Cider… und spaziere am Strand entlang. That’s Life.

Als ich zurückgehe zur schlafenden Mutter, haben wir die Idee, wenn wir jetzt nach Hause fahren, und wir abends essen gehen. Vorher rufen wir jedoch in einem Restaurant an und bestellen einen Platz (Line? Não Caroline- Ah: Line ).

Da das Parken in Ericeira immer schwierig ist, sind wir früh vor Ort, damit wir einen Parkplatz finden und auch bald essen können.

Am Eingang fragt mich der Mann,, welchen Fisch für den wollen. 45 Euro für ein Kilo Wolfsbarsch. Erst nach und nach begreife ich, dass man sich hier sein Fisch aussuchen muss und dann gibt es, das ist im Preis inbegriffen, Kartoffeln. Alles andere, also Gemüse usw, kostet extra. Aber sei’s drum: der gegrillte Fisch, die Kartoffeln und das Gemüse zusammen mit dem Ausblick sind der Hammer! Es ist zu gut!

Ok, ich kann nachts zwar nicht schlafen wegen des vollen Bauches, aber das ist egal!

Am Ende des Tages: não entrada, não burros, aber muito gutes Essen (https://esplanadafurnas.com/ ), einen tollen Palast gesehen und cabo konnte sich auch sehen lassen.

Und wie der Tankdeckel aufgeht, weiß ich Dank vereinten portugiesischen Kräften nun auch! 

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