Tag 3 in San Francisco
Unser letzter voller Tag in San Francisco stand ganz im Zeichen des Radfahrens – und was für einer! Am Morgen holten wir bei Blazing Saddles unsere reservierten Gravel Bikes ab....

Veröffentlicht: 27.07.2025
Der vierte Tag unserer Reise startete mit einem ordentlichen Frühstück: frische Bagels und ein starker Kaffee. Mit vollen Bäuchen ging es dann ans Auschecken aus unserem schönen Hotel in San Francisco. Wir holten unseren Mietwagen, einen Nissan Versa – ganz der praktische Alltagswagen, mit dem wir durch die Weiten Kaliforniens düsen sollten.
Die Übergabe verlief absolut problemlos. Wir fühlten uns direkt wohl im Auto und machten uns gleich auf, die Stadt zu verlassen. Die Verkehrsregeln hatten wir uns ja schon ein bisschen bei unserer Fahrradtour gestern eingeprägt, aber jetzt galt es, die Generalprobe zu bestehen. Marc übernahm die erste Schicht am Steuer und konnte gleich noch die steilen Hügel von San Francisco erobern. Ganz schön anspruchsvoll, das Fahren dort!
Bald darauf fuhren wir dann über die Golden Gate Bridge und verabschiedeten uns schweren Herzens von San Francisco. 🌁 Es ging auf die Highways, und die Fahrt verlief unglaublich ruhig. Wir cruiseten über etliche Highways und Freeways, durch das idyllische El Dorado County. Der Blick aus dem Fenster war atemberaubend – weite, grüne Hügel, Wälder und natürlich immer wieder das kalifornische Licht, das alles in ein fast magisches Gewand hüllte.
Ein erster kleiner Zwischenstopp bei einem McDonald's (der klassischen „goldenen Möwe“ 😉) durfte nicht fehlen. Hier stellten wir fest, dass es in den USA keine Veggie-Alternativen gibt – zumindest nicht in den Fastfood-Ketten. Also mussten wir auf den klassischen Filet-o-Fish zurückgreifen. War okay, aber ein bisschen schade, dass der Veggie-Burger noch nicht wirklich angekommen ist.
Kurz danach verließen wir die großen Städte und fuhren in immer abgelegenere Gegenden. Die Straßen wurden schmaler und kurviger, aber immer noch super ausgebaut. Die kalifornischen Autofahrer sind übrigens ziemlich entspannt. Keine Hektik, alles in Ruhe – das entspannte Fahren tat gut.
Für die zweite Etappe übernahm dann Tina das Steuer. Sie navigierte uns souverän über die Passstraßen, die in den höheren Gebirgslagen immer wilder wurden. Die Sierra Nevada zeigte sich immer imposanter, und bald war der gigantische Lake Tahoe in Sichtweite. Und was für ein Anblick: Der See, eingefasst von unzähligen Bergen, ist einfach riesig!
In South Lake Tahoe angekommen, checkten wir schnell in unserem Hotel, welches leider nicht so gut ist, wie das letzte, ein, bevor es zum Einkauf ging. Der Ort ist riesig – fast wie eine Mischung aus Kitzbühel und einer typischen amerikanischen Winterdestination. Besonders in der kalten Jahreszeit zieht es hier viele gutbetuchte Amerikaner an, die zum Ski fahren kommen. Es gibt unzählige Shoppingmöglichkeiten, Restaurants und natürlich die legendäre Seilbahn, die auf über 2000 Meter hochführt. Für heute haben wir uns jedoch entschieden, erstmal am Strand und entspannen.
Der Eintritt zum Strand ist jedoch kein Schnäppchen: satte 30 Dollar pro Person für den ganzen Tag! Natürlich haben wir uns für den Abendtarif entschieden, der dann immerhin „nur“ 10 Dollar kostete. Aber hey, der Ausblick war es definitiv wert. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen und den Blick auf den glitzernden See. Ein schöner Abschluss für diesen ereignisreichen Tag.
Morgen geht’s dann weiter – wer weiß, vielleicht sogar mit ein paar tierischen Impressionen! 🐻