Veröffentlicht: 13.08.2025
Wir haben mal wieder den Plan geändert – gut, dass wir beide so flexibel sind. Schon beim Buchen der Fähre erschien der Hinweis, dass wegen einer internationalen Hundeschau in Helsinki mehr Hunde als gewöhnlich an Bord sein könnten. Für einen Allergiker nicht gerade ein Traum.
Also beschließen wir, das hundeüberfüllte Helsinki vorerst links liegen zu lassen und direkt raus in die Natur zu fahren. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweist.
Südlich von Tampere stoßen wir auf ein kleines Paradies – und das Beste: Wir haben das Camp ganz für uns allein. Mit Rauchsauna, Feuerhütte und einem Teich zum Baden. Es ist wunderbar ruhig, und am liebsten würden wir viel länger bleiben.
Trotzdem fällt am nächsten Morgen die Entscheidung: Wir fahren weiter nach Rauma. Die Altstadt, eine mittelalterliche Holzhaussiedlung und UNESCO-Weltkulturerbe, ist definitiv einen Tagesausflug wert. Wir finden einen zwar touristischen, aber sehr schönen Campingplatz und verbringen den Tag in dieser kleinen, charmanten Stadt.
Am nächsten Morgen geht es weiter nach Naantali, auch bekannt als „Sonnenstadt“. Sie gilt als älteste Stadt Finnlands und entstand rund um das mittelalterliche Birgittenkloster Vallis Gratiae, dessen Kirche noch heute im Zentrum zu besichtigen ist.
Der beliebte Ferienort scheint sich bereits auf den Winterschlaf vorzubereiten. An diesem Morgen liegt er im grauen Regenwetter still und gemütlich da. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang geht es für uns weiter zu unserem Nachtcamp – auf einer Insel bei Salo. Der erste Eindruck ist traumhaft. Wir richten uns ein und spielen eine Runde Minigolf. Leider beweisen uns in dieser Nacht auch die Finnen, dass sie ein paar unangenehme Zeitgenossen haben. Naja, wir holen den verpassten Schlaf später nach.
Jetzt geht es erst einmal zum nächsten Camp – und dann endlich nach Helsinki.
We changed our plans again – good thing we’re both so flexible. When booking the ferry, we noticed a little warning: due to an international dog show in Helsinki, there might be more dogs on board than usual. Not exactly a dream scenario for someone with allergies.
So, we decided to skip dog-packed Helsinki for now and head straight into nature instead. A decision that turned out to be absolutely right.
South of Tampere, we stumbled upon a little paradise – and best of all, we had the whole campsite to ourselves. With a smoke sauna, a fire hut, and a pond for swimming. Wonderfully quiet, the kind of place we’d happily stay much longer.
Still, the next morning we decided to move on to Rauma. The old town, a medieval wooden house district and UNESCO World Heritage Site, was definitely worth a day trip. We found a rather touristy but very nice campsite and spent the day exploring this small, charming town.
The following morning we continued to Naantali, also known as the “Sun City.” It’s considered the oldest town in Finland and grew around the medieval Bridgettine convent Vallis Gratiae, whose church can still be visited in the town center today.
The popular holiday destination already seemed to be getting ready for its winter slumber. That morning, it lay still and cozy under grey, rainy skies. After a long wander through town, we carried on to our campsite for the night – on an island near Salo. The first impression was stunning. We set up, played a round of mini golf… but unfortunately, that night the Finns proved they also have a few unpleasant characters among them. Well, we’d catch up on the lost sleep later.
Now it’s off to the next camp – and then finally to Helsinki.
