Tag 4
Der 4. Tag (31.05) beginnt deutlich zu früh! In der Nacht dreht der Wind auf Nord. Dabei ist er zwar schwach, aber die Dünung läuft direkt in die vermeintlich geschützte Bucht. An...


Veröffentlicht: 01.06.2026
(01.06.) Nachdem die Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Benzin aufgefüllt sind, geht es unter Motor gegen den leichten Ostwind aus dem Söderhamnsan hinaus in den Meerbusen. Dort setzen wir Segel und steuern nach Norden.
Nach etwa 2 Stunden zieht wieder Nebel auf und zwingt uns, uns komplett auf den Kartenplotter zu verlassen, da die Sicht extrem schlecht wird. Ganz nebenbei ist es in diesem Seenebel nass und unangenehm kalt.
Auch die Einfahrt in die Schären um einen geeigneten Ankerplatz zu finden erfolgt ausschließlich aufgrund der Anzeigen auf den Kartenplotter.
(Hier wird die eigenen Position auf einer elektronischen Seekarte dargestellt.) Wenn die Karte stimmt und das GPS Signal stark ist, ist diese Anzeige auch genau. Wenn aber die Möglichkeit fehlt, die angezeigte Position optisch zu überprüfen, wird es schon etwas mulmig.
Wir haben aber Glück und die Karte und das GPS-Signal funktionieren einwandfrei und bringen uns sicher an unseren Ankerplatz zwischen Rävelsön und Enhamna.
Schon bei der Einfahrt in die Bucht beginnt sich der Nebel zu lichten, eine Stunde nach dem Ankern hat sich der Nebel vollständig aufgelöst.
