Es ist schon wieder Zeit umzuziehen. Die Ränzlein sind geschnürt und es geht zeitig zum Flughafen. Praktischerweise verfügt Uluru über einen eigenen Flughafen. Die nächste Stadt- Alice Springs- ist denn doch einig Autostunden entfernt.Uluru ist ein Punkt von Püppis Bucket List, zu deutsch angeblich Löffelliste, was ich aber kaum glauben kann. Das hört sich irgendwie versehrt an. Vielleicht kann uns da unsere liebe Freundin Michi als Chefterminolgin Auskunft geben. Ich war bereits vor 3….nun ja, sagen wir vor vielen Jahren am Uluru. Damals hieß er noch offiziell Ayers Rock, man konnte ihn besteigen und felsnah erwandern.Heute ist das anders. Man trägt der spirituellen Bedeutung des Uluru Rechnung. Man darf ihn seit 2019 nicht mehr besteigen und es gilt ein Überflugverbot, auch die koloniale Namensgebung ist in den Hintergrund gerückt.Knapp 3 Stunden Flugzeit sind es von Sydney zum AYQ Airport. Ein echt süßer, kleiner Flughafen, an dem an manchen Tagen nur ein Flieger landet. Man geht zu Fuß über das Rollfeld zum Terminalchen, sammelt das Gepäck ein und wird von kostenlosen Shuttle Bussen ins Ayers Rock Resort gebracht.Das Zimmer ist noch nicht fertig, deshalb machen wir es uns am Pool gemütlich. Abkühlung tut Not! Es hat mal eben schicke 40 Grad…Danach schnell die Zimmer bezogen und dann haben wir Einkäufe zu erledigen. Wein gibt es nur im Bottle Shop in einem nahegelegenen Schwesterhotel und auch nur 1 Flasche pro Person unter Vorlage von Ausweis und Zimmerschlüssel….Sachen gibt´s….Wir nehmen ein frühes Abendessen oder spätes Mittagessen ein- ja nach dem, wie man es sehen möchte. Es steht nämlich noch Programm an.Heute Abend geht es für uns zum Sonnenuntergang zum Field of Light mit gekühlten Getränken, Canapés und Blick auf den Uluru. Sehr schön, sehr stimmungsvoll, sehr lecker! Ganz nach Püppi und Schnucks Geschmack. Der Anblick vom Uluru und den tausenden Solarlichtern, die langsam angehen als es dunkel wird, ist wirklich ergreifend! Jetzt haben wir gleich die Gelegenheit im Field of Lights spazieren zu gehen. Aber Moment….war das ein Tropfen? Kann eigentlich nicht sein…hier regnet es doch eher nicht?!? Schon wieder…und noch einer…! Kaum zu fassen! Es fängt an zu regnen und der Regen ist kalt. Klar, dass auch noch der Wind auffrischt.Wir gehen trotzdem hinunter zum Field of Lights, nicht zu letzt weil dort unten irgendwo auch später der Bus warten soll. Noch ein, zwei Fotos, dann ist es so unangenehm, dass wir uns einen Unterschlupf suchen. Zum Glück kommt auch schon ein Bus, und die Tourguides „treiben die Gäste zusammen“. Der Ausflug ist abrupt und schneller zu Ende, als gedacht. Schön war´s trotzdem.Wieder im Hotel angekommen, wollen wir im Zimmer noch gemütlich ein Gläschen Wein trinken und vielleicht eine Serie schauen- allerdings müssen wir uns erst entstauben bzw. entsanden. Die kräftigen Windböen haben den roten Sand wirklich überall hingeweht- und ich meine überall!Kaum bettfein und gemütlich gemacht, wird es mit einem Schlag dunkel. Der Strom ist weg. Wird ja nicht lange dauern. Nun gut, dauert schon ein bisschen…dauert ganz schön lang…zum Glück sind wir vorbereitet, Puppes Stirnlampe kommt zum Einsatz. Während das Zimmer langsam warm wird, ist der Wein noch schön kalt, wir genießen ihn und schauen einen Film den wir runtergeladen haben.Das Zimmer bleibt dunkel und warm, der Film ist seltsam, der Wein dafür lecker und kalt! Pünktlich zum „Licht aus!“ geht das Licht wieder an. Das nennt man wohl Timing…also das Licht wieder ausgeschaltet und geschlafen.
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer · 40–40°C
Begleitung
Zu zweit (2)
Stimmung
AbenteuerlichKulturell
Highlights
Flug nach Ayers Rock
Field of Light bei Sonnenuntergang
Regen und Wind am Uluru
Stromausfall im Hotelzimmer
Ausrüstung
Stirnlampe
Themen
NaturTransitKulturAbenteuer
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