22. Juni - Radlausflug zum Cap Corse
Radlausflug am Cap Corse

Veröffentlicht: 22.06.2025











Wir machen uns um 7:45 auf den Weg. 2 Stunden später als ich es gewollt hätte. Aber Katja brauch halt ihren Schlaf.
Die A8 nach Salzburg ist trauhaft frei - bis zur Inntal-Autobahn. Da gibt es den ersten LKW-Stau. Man tuckert mit 80 km/h bis zur Grenze an LKWs vorbei. Das nächst Mal ist das so den Brenner hoch und dann bis Bozen.
Katja und ich verlieren als Deutsche Delegation im Italienischen Autofahr-Dreikampf ganz klar gegen Italien. Dieser um fasst die Disziplinen:
- Lebensgefährlich nah auffahren
- Rechts überholen
- Andere schneiden beim Spurwechsel (gerne im Anschluss an rechts überholen)
Es geht 150 - 1 aus; einmal hat Katja nicht gebremst, nachdem sie geschnitten worden war.
Aber wir kämpfen durch. Über den Brenner, durch die Poebene, über den Apenien. Immer wieder Stau, aber schließliche kommen wir um 17:00 in Livorno an.
Ich suche einen Parkplatz und finden einen im Parkhaus, während Katja im Hotel chilled. Preis 25 Euro bis zum nächsten Morgen, Schnapper!
Nach dem Motto wer nicht suchet der findet, schlendern wir nach dem Chillen im Hotelzimmer durch die Altstadt, kaufen Parfums und finden in einer Seitenstraße ein wunderbares kleine Restaurant namens Amedeo.
Wir beenden den Abend mit einer Partie Scrabble auf dem Balkon der zum Zimmer gehört. (Wer gewonnen hat, fragt ihr am besten Katja)
Früh morgens hole ich das Auto aus der Garage und lade die halb demontierten Fahrräder und den Radlanhänger in den Bauch des Buses, damit der Bus nicht so lang ist und die damit der Platz auf der Fähre billiger.
Nach dem Frühstück fahren wir um zehn Uhr zum Fährhafen. Diese Abfahrt ist für 12:15 angekündigt und tatsächlich sind nur etwas 30 Autos bereits da.
Der Pfinstferienrückreiseverkehr ist enorm. Die riesige Fähre mit zweistöckigem Parkdeck spuckt gefühlt stundenland, tausende von Fahrzeugen aus. Deshalb sind wir auch eine dreiviertel Stunde zu spät in Bastia also um vier Uhr
