Abschied aus el Masnou
Am 25.04.2025 starten wir mit der LH 1134 16:05 Uhr von FFM nach Barcelona. Nachdem wir Wochen zuvor unseren Gustav reisefertig gemacht hatten, konnten wir mit kleinem...


Veröffentlicht: 04.05.2025















Schon vor unserer Ankunft in Palamós sagte unsere Windy App eine optimale Überfahrt nach Sète voraus, kaum Wind, Welle bis 20 cm, Sonne.
Hatten wir doch vor, von Palamós nach Port Bou zu fahren, um dort an der Costa Brava noch ein paar Tage zu verbringen, waren die Voraussagen für die Folgewoche laut Windy zur Querung des Golfes de Lion eher suboptimal.
Kurz gesagt, Sète war das neue Ziel, 186 km bei Marschgeschwindigkeit 2000/Min und 14-15 km/h, 13 Stunden, Welle 10-20 cm.
Vor Sonnenaufgang zusammen mit den Fischern traten wir diese Reise an, um 6:30 verließen wir den Hafen, die Fischer haben wir nach kurzer Strecke hinter uns gelassen.
Entsprechend der Wettervoraussage hat sich dann auch der Tag gestaltet, das Wetter im Golf de Lion zeigte sich von seiner allerbesten Seite.
Vorbei am Cap de Begur, den Illes Medes querten wir den Golf de Roses auf direktem Weg, mit Kurs auf Cap de Creus.
Nachdem wir das Cap de Creus hinter uns gelassen hatten nahmen wir direkten Kurs auf Sète. Ein Drittel der Strecke hatten wir jetzt hinter uns, es standen nur noch 120 KM offenes Meer vor uns.
Das Cap de Creus konnten wir noch nach 100 km im Hintergrund erkennen. Die Pyrenäen erhoben sich nördlich ebenfalls imposant aus dem Dunst über der Küste und zeigten uns, dass wir noch immer in Nähe des Landes fuhren. Die Gegend um Agde und Sete blieb jedoch lange im Dunst verborgen, erst als wir bereits ca. 30 km vor der Küste fuhren konnte man Agde und den Hausberg von Sète, den Mont Saint-Clair, leicht am Horizont erkennen.
Die See war mittlerweile eingeschlafen, die letzten Kilometer zum Hafen waren sehr entspannt. Dort um 19:30 Uhr angekommen, mussten wir feststellen, dass im Hafen kaum Plätze frei waren. An der langen Mole, außerhalb des Hafens gab es noch einen freien Platz. Diesen haben wir auch zum Leidwesen des dahinterliegenden Seglers in Beschlag genommen.
Das Anlegerbier hatten wir uns heute richtig gut verdient. Zum Essen gab es Kartoffelsuppe aus Dieters Wurstladen und ab in die Falle.