Tag 6 – Hof Gronow bis Göhren
Nach dem Sonnenaufgang wurde auch schon wieder das Zelt eingepackt und nach einer kurzen Joggingrunde ging es weiter nach Stralsund. Dort tranken wir einen Kaffee und...

Veröffentlicht: 22.08.2016
06.30Uhr – in Sportsachen gekleidet, marschierten wir los Richtung Nordperd, einemWaldweg, der durch den Spitz der Insel führte. Auf dem Weg begegneten wir keinerMenschenseele und genossen die Ruhe der frühen Morgenstunde. Der kleine Waldwegschlängelte sich durch das Dickicht und immer wieder konnten wir zu denKlippenrändern, welche den Wald trugen, und hinunter auf die See schauen. Anschliessendplünderten wir das Frühstücksbuffet. Im hofften wir, W-LANzu bekommen, wurden aber enttäuscht, da es Sonntag war. Ein Passwort für einenEuro bekamen wir dann doch noch. Da sassen wir nun, auf dem Fusssteig vor demTouristenhaus mit dem Laptop auf den Knien und wurden von den vorbeigehendenMenschen mit kritisierenden Blicken gemustert. Dann trennten sich unsere Wege,da Jessica dringen ihre Kleidung waschen musste und ich auf Bernstein-Jagdgehen wollte. Dem Pfeil folgend ging ich Richtung Strand.Da die Wegbeschreibung plötzlich endete, dachte ich, vielleicht sei ich jabereits am Ziel. Da Bernsteine am ehesten in der Brandung zu finden waren, gingich ohne links und rechts zu schauen auf das Wasser zu. Als die ersten Wellenum meine Füsse schwabbten, wurde mir bewusst, dass um mich herum lauter nackterMenschen waren – ich war direkt in den FKK-Teil des Strandes gelaufen. Ups. Vollkommenfehl am Platz machte ich eine 180-Grad-Wende und ging zurück. Nachdem ich demnormalen Strand einige Minuten folgte, wurde es mir zwischen den Leuten zu Buntund ich kehrte um. Keine Bernsteine für mich. Unterdessen war unser Zimmer vorübergehendin eine Waschküche verwandelt worden. Überall hingen Wäscheleinen. Nach einigenMinuten hingen dann auch frisch gewaschene Kleider daran. Zufrieden mit derErledigung dieser Aufgabe ging es ab zum Südstrand, der weniger besucht waraufgrund der Tatsache, dass es ein Naturstrand war.