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Tag 6: Koh Phangans Strände

Veröffentlicht: 13.01.2018

Laut Wetterbericht sollten wir heute unseren ersten regenfreien Tag haben, also nahmen wir uns vor ein paar tolle Strände zu besuchen. Als erstes fuhren wir jedoch zum Beck's Resort, dass wir vor zwei Tagen schon erkundet hatten, um heute dort ein Kajak zu mieten. Unser Plan war zur kleinen, nicht so weiten, Insel Koh Tae Nai zu paddeln. Das Kajak kostete uns 100 Baht pro Stunde, also ca. 2,50 €. Wir ladeten unseren Rucksack und alles was wir hatten in das Kajak und los ging's. Am Anfang lief's noch ganz gut, aber es wurde immer anstrengender. Desto weiter raus wir kamen, umso heftiger wurde der Wind und auch die Wellen. Irgendwann waren wir mitten im Meer zwischen Abfahrt und Ziel und die Wellen kamen von beiden Richtungen auf uns zu. Das Wasser spritzte ins Kajak und teilweise hatte ich wirklich Angst zu kippen. Aber eigentlich hatte ich viel mehr Angst um unsere Dokumente. Wir hatten alles mitgenommen und ich fürchtete, dass wir damit baden gingen. 

Irgendwann erreichten wir dann Ko Tae Nai, stiegen aus und schoben das Kajak in den Sand. Die Insel sah von der Ferne wirklich sehr viel schöner aus als sie war. Überall war Seetang und unglaublich viel Müll. Ich dachte eigentlich, wir machen dort einen Badestopp und chillen eine Weile, aber danach war uns dort wirklich nicht. Wir gingen den Strand ein wenig entlang so weit es ging, machten ein paar Fotos und uns dann wieder auf den Rückweg. Der Rückweg hatte es wirklich in sich, wir mussten gegen den starken Wind paddeln, es war wirklich heftig. Ich hatte das Gefühl nur minimal voranzukommen. Gleichzeitig taten meine Arme und Beine so unglaublich weh. Aber aufhören kam nicht in Frage, die Wellen hätten uns nur wieder zurück getrieben. Es kam mir ewig vor, und der Strand wollte sich einfach nicht nähern.

Irgendwann hatten wir dann endlich wieder den Punkt erreicht an dem die Wellen uns Richtung Strand trieben und es ruhiger wurde, also nutzen wir den Moment für noch mehr Fotos.

Nachdem wir das Kajak wieder abgegeben hatten, ging es weiter zum Secret Beach. Die Fahrt dorthin war abenteuerlicher als das was wir bisher kannten. Es ging steil bergauf und bergab und ich machte mir jetzt schon Sorgen um den Rückweg.

Beim Secret Beach angekommen, merkten wir dass dieser gar nicht mal so "Secret" war. Der Strandabschnitt an sich ist relativ klein - an der einen Seite ein paar schöne Felsen, aber komplett voll mit Menschen. Die Wellen waren hier ein bisschen stärker als an unserem Strand, aber nicht zu hoch. Wir blieben nicht lange, da es uns dort irgendwie nicht wirklich gefiel. 

Nächster Stopp Koh Ma. Eine Sandbank am Mae Haad Beach führt direkt zur Insel Koh Ma. Leider waren wir zur falschen Tageszeit dort. Da gerade Flut war, war diese verdeckt und man konnte die Sandbank nicht überqueren. Auch hier war wirklich viel los, auch aufgrund des Hotels, das direkt dort liegt. Von den Freunden, mit denen wir gestern den Abend verbracht hatten, bekamen wir den Tipp, die dort in der Nähe liegende Three Sixty Bar zu besuchen. Die Fahrt dorthin war noch heftiger als die bisherige. 

Die Three Sixty Bar liegt ganz oben an einem Hang. Total schön gemacht, zu der Uhrzeit kaum was los. Wir hatten einen 360° Ausblick - einfach traumhaft. Auch runter zu Koh Ma. So langsam wurde die Sandbank wieder sichtbar. Wir gönnten uns einen Cappuccino und etwas zu Essen vor Ort. Wir waren beide noch ziemlich geschafft vom Kajak und nutzen die Zeit dort oben zum entspannen. Danach ging es erst Mal zurück ins Hotel zum frisch machen und anschließend auf den Nachtmarkt der nur Samstags stattfindet. Viel Shopping und Food. Ein paar Kleinigkeiten haben auch wir dort gefunden. ;-)

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