
Veröffentlicht: 19.09.2016
Am 16. ging es mit unseren gepackten Vorräten in unseren Geländewägen von Hervey Bay aus mit der Fähre nach Fraser Island. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Die komplette Insel ist ein Nationalpark, in dem es keine asphaltierten Straßen gibt, also hieß es auf Sand fahren, was gar nicht so einfach ist. Die Insel besitzt einen 75 Meilen langen Strand, der als offizieller High Way genutzt wird. Außerdem soll es angeblich Dingos auf der Insel geben, weswegen man niemals alleine umherlaufen soll. Leider haben wir keinen gesehen.
Unser erster Stopp war einer der zahlreichen Süßwasserseen auf der Insel. Das Wasser war glasklar und der hohe Säuregehalt im Wasser soll angeblich die Haut schöner machen.
Nach dem Lunch machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Regenwald, obwohl die Insel aus Sand besteht, wächst fast überall auf der Insel dichter Regenwald. Der ist auch die Heimat der berüchtigten Trichterspinne, deren Gift ausreicht, um eine ganze Reisegruppe zu töten. Im Wald gab es auch einen kristallklaren Bach, bei dem man sich wirklich anstrengen musste, überhaupt das Wasser zu sehen.
Der dritte Stopp war der See Wabby, der dadurch entstanden ist, dass ein Flusslauf durch eine riesige Sanddüne unterbrochen wurde. Diese Sanddüne mussten wir erst einmal erklimmen. Wandern im Sand ist ganz schön anstrengend. Zum Glück gab es danach in unserem Lager BBQ und Goon, bevor es in unsere (sehr sandigen) Zelte ging.
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht ging es mit unseren Autos weiter über den 75 Mile Beach zum Schiffswrack der Maheno. Der Luxusdampfer wurde an die Küste gespült und rostet seit den 30er Jahren vor sich hin, bis der Sand ihn letzten Endes ganz verschlungen haben wird.
Danach ging es zu den Champagne Pools, Fels-Becken am Meeresrand, die durch Wellen mit Wasser gefüllt werden. Wenn das passiert, sprudelt das Wasser in den Pools wie Champagner.
Danach ging es zum Indian Head, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf die Buchten der Insel und den Ozean hat, an dessen Horizont zahlreiche Wale sichtbar waren. Danach ging es zum Eli Creek, einem flachen Fluss mit klarem Wasser, durch den man durchwarten konnte.
Nach einer weiteren Nacht im Lager ging es noch an den größten See der Insel, Lake McKenzie. Leider war der Morgen sehr verregnet, weswegen man nicht baden konnte, und der sonst so blaue See leider sehr grau aussah.
Nach dem Lunch warteten wir noch auf die Fähre, die uns zurück an Land und endlich zu einer wohlverdienten Dusche brachte.
