Flower Power 💐
Kalimera ihr Lieben, ich hoffe euch gehts gut. Hermine und ich haben heute und morgen frei und nutzen unsere freien Tage für ein paar Ausflüge. Heute Vormittag haben wir dann...


Veröffentlicht: 24.04.2025
Hallo ihr Lieben,
jetzt sind schon drei Tage im Shelter vergangen und ich liebe es einfach!! Die Arbeit mit den Hunden macht so irre viel Spaß und lässt einen wirklich mal alles vergessen. Was man diesen Hunden an Aufmerksamkeit und Liebe schenkt bekommt man doppelt und dreifach zurück. Ich würde mir wirklich von Herzen wünschen, dass jeder Hund ein schönes Zuhause findet. Es ist natürlich toll, dass es den Shelter gibt, wo man sich auch gut um die Hunde kümmert, aber an sich sind die Hunde auch permanent Reizen ausgesetzt und stehen gefühlt ständig unter Strom.
Ich glaube ich habe euch auch noch gar nicht so richtig erzählt, wie so ein Tag im Shelter eigentlich abläuft.
Hermine und ich werden frühs von einem der Mitarbeiter abgeholt und mit zum Shelter genommen. Da werden dann erstmal die Sneaker gegen Gummistiefel getauscht (möglichst hohe (und wasserdichte!!!) Stiefel sind zu empfehlen, an meinem ersten Tag hatte ich nämlich den ganzen Tag nasse Füße). Dann gehts erstmal ab zu den Puppys um die erste Portion Futter zu verteilen an die kleinen Giermäuler. Die Portionen werden auf drei Schalen verteilt und dann muss man schauen, dass möglichst alle drei gleichzeitig ihr Futter bekommen und auch bei ihrem Napf bleiben. Die schlingen nämlich ihr Futter ganz schön rein und rennen dann zwischen den Beinen durch um nachzuschauen ob bei der Schwester evtl. noch was zu holen ist.
Dann gehts los mit den Zwingern reinigen (Häufchen einsammeln, Näpfe auswaschen, den kompletten Zwinger mit Wasser abspritzen, Spielzeuge reinigen, Wasser auffüllen). So arbeitet man sich dann langsam vor. Zwischendurch wird aber natürlich auch gekuschelt und ab und an hat man auch Gelegenheit den Hunden ein bisschen was beizubringen. Einige von ihnen haben echt Potential und sind auch sehr schlau.
Wenn ich mit den Zwingern fertig bin, gehts weiter zu den Hundepools. Diese werden dann gereinigt und wieder neu befüllt. Als letztes drehe ich dann meistens noch eine Runde über den Hof um noch ein paar Häufchen einzusammeln. Ist dann soweit mal alles geschafft, wird als letztes noch das Futter vorbereitet und auf einen Bollerwagen geladen. Dann geht die große Fütterungsrunde los. Die Hunde wissen auch genau was dann los ist und wie es abläuft.
Nach der Arbeit gegen 15.00 Uhr kommen wir dann heim und essen erstmal was. Dann sind wir noch zum Strand gelaufen. Er ist von unserem Apartment nur 10 Minuten zu Fuß entfernt. Da haben wir dann einfach mal ausgespannt und gelesen und die Sonne genossen. Irgendwann kamen zwei Straßenhunde und haben sich neben uns gelegt.
Morgen und Übermorgen haben wir dann zwei Tage frei und ich frage mich wirklich wie ich es so lange ohne meinen kleinen Lieblingshund aushalten soll..💕
