Georgiens Canyons - Von oben nach unten! (Okatse- vs. Martvili-Canyon)
Georgiens Canyons


Veröffentlicht: 23.03.2025









































Der Weg ist das Ziel! Mit so viel Abenteuer auf diesem Weg zum Dawit Garedscha Kloster (das älteste Kloster Georgiens) hatten wir nicht gerechnet. Das Navi sagte 1.44 Std. Nach ca. 3 Stunden waren wir am Ziel. Wir mussten mit verrückten Fahrern zurechtkommen (hier wird gerne aus der Schlange an der roten Ampel überholt, auf die Gegenfahrbahn gezogen, um dann über rot zu fahren, um nur ein Beispiel zu nennen). Die Straßen waren geprägt von Schotterwegen, Schlaglöchern und Kühen am Straßenrand. Zeitweise hatten wir Angst unseren Auspuff zu verlieren.
Dann wurde unsere Fahrt für eine halbe Stunde unterbrochen, weil wir im Grenzgebiet zu Aserbaidschan in eine militärische Schießübung gerieten und das Ende dieser erst abwarten mussten. Ich gebe zum ich hatte ein wenig Angst, dass sich ein Schuss verirrt.
Dennoch hat die Besichtigung des Klosters, das an dem Berg Udabno liegt, und der Blick in die unwirtliche Landschaft der Region Kachetien, die Strapazen wettgemacht! Der höher gelegene Teil des Klosters war aber nur über einen Trampelpfad, an den Grenzwachen vorbei, erreichbar. Leider konnte man diesen Teil nicht komplett besichtigen, da genau an diesem Punkt die Staatsgrenze verläuft und ein Teil der Klosterzellen schon in Aserbaidschan liegen und somit nicht besichtigt werden durften, denn darauf erhebt das Land einen eigenen Anspruch.
