Irmi auf Föhr
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18.06.2022 Samstag Die Rückreise und Erinnerungen

Veröffentlicht: 20.06.2022

Der Urlaub ist zu Ende

Wir sind gut zu Hause gelandet. Unsere Fähre ging um 11.50 Uhr. Um 12.40 Uhr kamen wir auf dem Festland an und bis zum Elbtunnel kamen wir gut voran. Doch dann standen wir 1,5 Stunden in einem Megastau. Ich habe definitiv einmal ins Lenkrad gebissen. Und zum Leidwesen von Gisela haben Gabi und ich auch insgesamt drei Zigaretten im Auto mit heruntergelassener Scheibe geraucht. Boh, der Stau ging echt an die Substanz. Dann gab es noch einmal einen Stau bei Bremen, den wir aber umfahren konnten. Nachdem ich Gisela und Gabi nach Hause gebracht hatte, war ich glücklich um 20.00 Uhr zu Hause. Und habe ich entdeckt? Beim letzten mal haben wir vergesse den Schmutzwäschebeutel von Gabi auszuräumen und dieses mal war es die Kühltasche! Es lebe das Chaos! 

Auf Föhr haben wir sehr viele Blumen gesehen, die jetzt noch mal zusammengefasst bei den Fotos sind. Beeindruckend sind die vielen bepflanzten Steinmauern. Einfach schön. Die Natur und die Weite der kleinen Insel waren einfach schön. Leider gibt es eine rege Bautätigkeit für die Touristen und damit wird die Insel irgendwann wie Sylt überlaufen sein und Vieles von dem, wie wir es erlebt haben wird verschwinden, auch wenn Vereine versuchen gegenzusteuern. Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus und der wird letztendlich gewinnen und das Paradies zerstören. 

Ständig und immer haben wir die Austernfischer gesehen. Die schwarz-weißen Vögel mit ihren roten Beinen und dem langen, spitzen Schnabel begegnen einem überall. Entgegen ihrem Namen, können sie aber keine Austern knacken. Dies machen sie aber sehr wohl mit Muscheln und Krebsen. notfalls werfen sie sie auf einen festen Untergrund, zum Beispiel auf einen Stein, um sie dann mit dem Schnabel aufhacken zu können. Also gar nicht dumm, diese Tierchen. Sie fressen aber auch Wattwürmer, Regenwürmer, Insekten und Schnecken. Beeindrucken ist ihr lautes quiewiehp, dass man am Tag und in der Nacht hört. denn je nach dem Wasserstand, sind sie auch in der Nacht aktiv, um im Watt nach Nahrung zu suchen. Der Austernfischer ist ein charkterischer Vogel der Insel. Er ist 45 cm groß und wiegt ca. 700 Gramm. Die Altersangaben variieren zwischen 20 und 35 Jahren. Auf dem Nachbarhaus waren regelmäßig Egon und Mathilda zu Gast und es war schön den beiden Vögeln zuzusehen, wie sie immer beieinander saßen, denn die Austernfischer leben monogam und ziehen auch ihre Brut gemeinsam auf. Sie sind Bodenbrüter und für mich erstaunlich, sind die jungen Nestflüchter.  Sie verlassen, sobald sie geschlüpft und das Federkleid trocken ist das Nest und werden dann sechs Wochen von den Eltern gefüttert. Und da ich Egon und Mathilda täglich gesehen habe vermisse ich ihren lauten Ruf nun ein wenig, denn es war schön, sie immer wieder zu sehen. 

Aber nun sind wir wieder zu Hause und ich freue mich, wie viel in meinem Garten blüht. Ein dickes Danke sage ich noch Gabi und Gisela, die dazu beigetragen haben, dass es ein sehr schöner Urlaub war, in dem wir viel gelacht, vieles erlebt und vieles bestaunt haben. Es war klasse mit Euch. 


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Antworten (1)

Melanie
Freut mich das ihr gut zu Hause angekommen seit. Ihr hattet ein Tollen Urlaub habe deine Berichte sehr gerne gelesen. 💜💜🌸🌸