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Ciudad de Panamá

Veröffentlicht: 15.09.2025

Unterkunft
ein ganz nettes Hotel in der Altstadt
Hotel · Ciudad de Panamá
Attraktion
Kanalmuseum
Ciudad de Panamá, Panama
Attraktion
Miraflores
Ciudad de Panamá, Panama
Park
Parque Natural Metropolitano
Ciudad de Panamá, Panama

Wir ließen den südamerikanischen Kontinent endgültig hinter uns und düsten nach Panamá. 

Wir mieteten uns in einem ganz netten Hotel in der Altstadt ein, das aber in den folgenden Tagen einiges für uns zu bieten hatte: Stromausfälle, Internetprobleme, Klimaanlage ging nicht, eine Alarmanlage, die nachts immer wieder unkontrolliert losging und nur schwer zu bändigen war. Erholsam ist anders.

Außerdem wurden wir gleich zu Beginn das erste Mal auf der Reise richtig verarscht (oder wir merkten es sonst nicht) in einem Supermarkt um die Ecke, der uns den zwei- oder dreifachen Preis für das Bier abknöpfte. Nervig, aber verkraftbar.

Die Altstadt war sehr schön, wenn auch an einigen Stellen ganz schön heruntergekommen und wohl nicht zu retten, was dem ganzen einen morbiden Charme verlieh, den wir auf der Reise ja schon oft erlebten. 

Wir besuchten das Kanalmuseum, das ganz gut die Geschichte des Kanalbaus, die Rassentrennung und Ungerechtigkeiten zwischen den Arbeitern (US-Amerikaner und Europäer wurden in Dollar bezahlt und profitierten von sozialen Vergünstigungen, während zB indische und lateinamerikanische Arbeiter in der lokalen Währung und viel schlechter bezahlt wurden), und den Weg bis zur Übergabe des Kanals von den US-Amerikanern an die Panamaer. 

Das war auch gut so, denn an den Kanal-Stufenschleusen Miraflores, wo man beobachten konnte, wie Schiffe (allerdings nicht die ganz großen, da existiert schon eine größere und modernere, und eine weitere noch größere befindet sich im Bau) nach unten Richtung Pazifik transportier wurden (der Betrieb geht immer nur in eine Richtung durch den Kanal und wechselt im Laufe des Tages). Das langwierige Prozedere ist ganz nett anzuschauen, wenn man geduldig ist und genügend Zeit hat, und man wurde mit nettem Winken der wartenden Matrosen auf den Schiffen belohnt. Der Rest allerdings war ein Witz. Im Eintritt war ein von Morgan Freeman moderierter Imax-3D-Film inkludiert, sowohl inhaltlich als auch qualitativ einfach nur unterste Schublade. Knarzende Lautsprecher, Verkratzte 3D-Brille, schlechte Effekte und inhaltlich eine politisch weichgekochte Nullnummer. Aber wohl nur unsere Sicht, die vielen US-Touristen um uns herum befanden den Streifen unisono als „amazing“. Auch ansonsten fehlten in dem „Museum“ einfach Informationen: technische Fakten, Statistiken, ein bisschen was zur Geschichte und zur Zukunft? Fehlanzeige.

Einen anderen Tag verbrachten wir im Parque Natural Metropoliano, Dschungel in der Stadt. Leider konnten wir keine Faultiere finden, aber andere schöne Pflanzen und Tiere und hatten schöne Ausblicke auf die Stadt.





Auf einen Blick

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