Reset - Schnee von gestern, oder welches Fundament willst Du bauen?
Soso. Heute soll es also soweit sein. I In Menschenkreisen munkelt man schon länger. Das Feuerpferd ist angekommen. Woher? Warum? Weiß man nicht. Doch ein Neubeginn völlig neuer...

Veröffentlicht: 23.02.2026










Es wird warm, wärmer, am mittelwärmsten.
Ich gestehe. Ich liebe ja Wasser. Auch kaltes hat durchaus einen Reiz. Aber soviel auf einmal - wo strömen wir denn da hin?
Frau Kati und ich verlassen die Eiszeit des Resets und fallen direkt rein. In den Main und seine ausgefransten Ufer.
Eigentlich wollen wir nur kurz unseren Freund besuchen. Gerch, den Morgenschwimmer. Doch was uns dabei widerfährt, nicht zu fassen.
Der Hänselbub mit dem grünen Haar erzählt aufgeregt vom Kampf der Giganten.
Giga wie? Wir erblicken besagte Gestalten alsbald am Fuße des Todesbergs. Todesberg? Wundert Euch nicht, alles der Reihe nach.
Frau Kati meint, auch wenn man auf dem stabilen Feuerpferd Pfad bleibt- manchmal muß jeder Held auch mal gegen alte Schurken kämpfen.
Giganten der Vergangenheit tauchen auf. Die große Schmelze ist Geschichte und gibt Gefühle der Eiszeit frei. Kämpft man weise und mit dem Fluss der Zeit, nimmt sie der Strudel der Erneuerung mit in ewige Abgründe.
Unsere Monster heißen Kontrolleti und Lasse Los.
Pah! Der Sohn von Lasse feuert unsicher seinen Vater an. Schließlich braucht jeder Influssencer mindestens ein krasses Real am Tag.
"Passt fei auf!" Etwas raunzt aus dem Dickicht.
Grüffelo zeigt besorgt auf ein Unterwasser Objekt mit verdächtigem Obergeschoss.
Ich natürlich, mutig wie ich manchmal bin, gleich ran an die Buletten.
Könnte essbar sein. Falls nicht, ein wenig Holz häckseln hält die Zähne schön, denke ich und Zack - bin ich nass.
Fehlalarm!
Eine fränkische Astrobbe sieht mich fragend an. Gut, ich kapituliere. Nicht alle gefährlich aussehenden Altlasten sind verdaulich. Harmlose Herumirrende, die ihre Mama suchen oder ein Astrobbenwohnraum.
Doch nun steht das finale Ende unseres Abstechers zu den Gefühlsschurken der Mainauen.
Unser Blick schwenkt in Richtung bikeway to hell. Doch zunächst macht sich ein beklemmendes Unbehagen breit. Wasser kommt nun auch aus der universellen Dusche des Herrn.
Halleluja!
Es gäbe eine alte Schlange dort munkelt man unweit beim Moosfriseur.
Alte Schlange? Da war doch was.
Frau Kati erklärt mir die chinesische Bedeutung des Jahres des Schlange. Ich bin allerdings schon mal weg.
Nasentechnisch jedenfalls. Und als ob ich es gewusst hätte. Natürlich hab ich immer den richtigen Riecher.
Aber der Überrest des Langohr Schädels sprengt das heutige Budget definitiv.
Nein, man könne ihn natürlich nicht mitnehmen. Schließlich kostet ein Abschluss eines Schlangenjahres auch seine Opfer.
Altes muss sterben, damit Neues Raum bekommt. Und Totenruhe ist genau das Thema der aktuellen Zeitqualität.
Noch eine Weile. Na gut. Komme ich halt wieder. Habe ich erwähnt, ich warte gern. Umpf.... Ihr kennt sicher meinen Humor mittlerweile.
Zu guter Letzt entdecken wir auch das Grab am Todeshügel. Zumindest ein Haufen Erde. Umbauarbeiten? Ach stimmt - Neues Fundament!
Wir erinnern uns, sich nur nicht blenden lassen, stabil bauen.
Das leuchtet ein. Packen wir's also an.
Der Bagger steht sicher schon bereit, am Ende des Radweges.
Bikeway to heaven, not to hell!
Bis bald zum nächsten Abenteuer,
Eure Gretl