Spaziergang mit sanfter Brise - Impressionen aus Høvringen
Mit ein wenig Verspätung der Blogeintrag zum gestrigen Tag, ich gestehe - ich hatte abends keine Lust mehr. Unsere kleine Wanderung von ca. 12 km hat mich doch mehr erschöpft, als...

Veröffentlicht: 23.08.2025


























Es ist wieder Reisetag und das bedeutet vor allem eins: Pølse-Zeit. Unsere eigene kleine Tradition 😁
Wir verlassen die zugige Hochebene, nehmen den Wind aber mit. In manchen Momenten wird unser Gefährt ganz schön durchgerüttelt. Heute geht es an unseren höchsten Punkt der Reise, Trondheim ist angesagt.
Ich versuche die Fahrt wie immer ein wenig zu dokumentieren, mit dem Regen ist das heute gar nicht so einfach. Heute fahren wir überwiegend durch eher bewaldete Abschnitte und ich genieße den Regen und Nebel. Ich finde, das macht alles immer so schön mystisch.
Wir kommen auch gut durch und erst in Trondheim selbst wird der Verkehr dichter.
Diesmal habe ich einen guten Parkplatz ausgesucht und scheinbar meinen es die Trolle gut mit uns, denn wir finden in der Innenstadt sogar fast direkt einen Platz. Diesmal schaffen wir die Parkerei auch ohne Strafzettel 😅
Los gehts für uns zu dem wirklich beeindruckenden Nidarosdom. Hat was.
Wir tingeln weiter durch die Stadt und nehmen die Altstadtbrücke mit und merken schnell, ein Samstag war eine schlechte Wahl für unseren Ausflug. Denn nicht nur das Wochenende führt zu vollen Straßen, es scheint auch noch irgendwas an Veranstaltung in der Stadt zu sein. Nicht falsch verstehen, das ist sicherlich toll, hatten wir aber nicht erwartet und sind doch recht schnell überwältigt von dem hektischen Treiben. Wir versuchen also uns etwas dem Trubel zu entziehen und schlendern eher am Rande des Zentrums herum.
Wir starten kurz darauf noch mal einen kleinen Versuch zu bummeln und eventuell was schönes an Mitbringseln zu finden. Nach insgesamt 2,5 Stunden in der Stadt haben wir aber schnell wieder genug und mit Kaffee und Zimtschnecken bewaffnet, begeben wir uns auf direktem Weg zurück zum Auto.
Auf der einen Seite würden wir gern alles sehen, auf der anderen Seite wird es schnell zu viel. Die Hauptsaison ist grade vorbei und es ist bei weitem nicht so voll, wie es sein könnte, das ist uns klar. Wie muss das erst sein, wenn gefühlt die halbe Welt hier ist? Wir fahren mit gemischten Gefühlen zu unserem nächsten Campingplatz. Trondheim ist auf jeden Fall schön und wir konnten es nicht so sehr würdigen, wie es das sicher verdient hätte. Aber trotzdem fanden wir es beide auch spannend, mal in diese Stadt reingeschnuppert zu haben.
Am Platz angekommen ist der Ausblick direkt am Fjord ganz wunderbar. Das Wetter ist leider nach wie vor recht ungemütlich, daher begnügen wir uns mit dem Blick von drinnen nach draußen.
Wir nutzen unseren Abend für die Planung der Route und unserer Ziele. Und waschechte Campingspaghetti dürfen auch nicht fehlen.
Morgen steht dann die Atlantikstraße auf dem Programm und Günni ist so aufgeregt, dass er früh ins Bett muss. Und dahin begeb ich mich nun ebenfalls und freue mich schon auf das nächste Highlight morgen.
