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Ankunft von Daria und ab auf die Insel Koh Lanta

Veröffentlicht: 16.04.2017

Nach einer problemlosen Ankunft am Flughafen in Krabi und einer doch relativ langen Fahrt im Bus, kam ich dann endlich in Ao Nang an besagtem Hostel an. Dort wurde ich freudig von den zwei Reisenden in Empfang genommen. Hungrig nach der langen Reise wurde ich auch direkt mit dem thailändischen Curry (NOT spicey) bekannt gemacht.

Nach einem langen Schwätzchen ging es dann gut gesättigt mit dem Longtailboat zum Railai Beach, wo ich mich neben den dunkelbraunen Badenixen doch sehr käsig fühlte... Der paradiesische Ausblick ließ mich meine körperlichen Unzulänglichkeiten aber schnell vergessen. 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg auf die Insel Koh Lanta. Eine zweistündige fährt auf dem Speedboat und eine anschließende kurze Fahrt im Tuk Tuk brachten uns zu unserem Hostel. Der erste etwas schäbige Anblick täuschte denn innen erwartete uns eine liebevoll gestaltete Oase. Höhepunkt war allerdings der wirklich liebenswerte Hostelbesitzer. 

Am nächsten Tag entschieden wir uns, auf Empfehlung des Hostelbesitzers hin, für eine Tour auf dem Scooter rund um die kleine Insel.

Da die Thais es nicht ganz so eng nehmen mit dem Führerschein, war es auch unserer führerscheinlosen Isa möglich, sich einen Roller auszuleihen. Nach kleineren anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Gasgeben (Isa peste erst einmal ungebremst davon), machten wir uns dann geschlossen in unserer kleinen Rollergang auf den Weg. 

Erster Stop: die Oldtown. Hier konnten wir nette Malayen kennenlernen, wunderschöne Landschaften bestaunen und unser bestes Curry genießen.

Zweiter Stop: Im Longtailboat ging es durch den Mangrovenwald. Der Ausblick war wunderschön doch dachten wir alle nach ca. 30 Minuten, dass uns die versprochenen Affen wohl nicht mehr über den Weg laufen würden. Doch wir irrten uns. Kurz vor Ende unserer Fahrt warf unser Kapitän einige Stücke Ananas 🍍 ins Wasser, woraufhin sich kleine Gestalten dem Wasser näherten. Es handelte sich um eine Gruppe Makaken, die sich dem Boot bedrohlich näherten. Auf unsere ruhige und besonnene Bitte keinen Affen ins Boot zu lassen (wir fingen mehr oder weniger hysterisch an zu schreien) lachte unser Kapitän lediglich schelmisch und legte am Ufer an, sodass sich ein zum Glück eher kleineres Exemplar der Primaten auf unser Boot gesellte. wir haben es überlebt und machten uns nach diesem Adrenalinschub auf den Weg zum nächsten Stop. Unterwegs kamen wir an einem kleinen Elefantengehege vorbei, in dem eine Elefantenkuh und ihr Kalb untergebracht waren. Der Anblick des kleinen Babyelefanten, der im Wasser spielte, hinterließ bei uns allerdings einen bitteren Nachgeschmack, da dieser wohl in ein paar Jahren hinter seinen Artgenossen mit gefesselten Beinen und dicken Touris auf dem Rücken hertrotten wird...(sorry dafür, aber die meisten kennen meine persönliche Beziehung zu Babyelefanten).


Stop 3:  Der Nationalpark. Etwas durchgeschwitzt und müde kamen wir am Nationalpark an. Nicht mehr ganz so motiviert machten wir uns dennoch auf den Weg in den Dschungel und kamen nach nicht ein mal 40 Minuten wieder an unserem Ausgangspunkt an. Unsere Verfassung machte es uns nicht wirklich möglich die Artnreiche Flora und Fauna angemessen zu bestaunen. Der Faltengecko  https://de.m.wikipedia.org/wiki/Faltengeckos war allerdings doch ein echtes Highlight! 





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Antworten (1)

Philip
Haha, och die kleinen Makaken sind doch knuffig. Ich hätte einen gekuschelt! :D