10.05.25 | Touri-Tag mit Erdbeer-Fleck und Pasta-Premiere 🍓
Wir schlafen richtig gut und stehen gegen 8:30 Uhr auf. Nach Dusche, Styling und Schminken folgt die übliche Outfit-Frage. Kathi versaut sich ihr Oberteil mit Haarspray –...


Veröffentlicht: 14.05.2025















Am Morgen reißen wir beim Abschließen direkt den Türknauf unseres Airbnbs ab. Danach nehmen wir den Bus in Richtung Kolosseum. Während Lara mit ihrer Mutter telefoniert (es ist Muttertag), navigiert Kathi – leider erstmal in die falsche Richtung.
Wir steigen in der Pampa aus, der nächste Bus kommt erst in 55 Minuten. Die Stimmung kippt. Rettung naht in Form von Brotstangen, die unsere Nerven beruhigen.
Am Bahnhof angekommen, nutzen wir zum ersten Mal erfolgreich die Fahrkarten und fahren mit der Metro zum Kolosseum.
Frühstück mit Aussicht: Baguette mit Salami und Rührei (etwas trocken und angekokelt), dazu Cappuccino und ein Puddingteilchen. Ein netter Italiener weist uns darauf hin, gut auf unsere Kamera, wie er sie nannte „Maschine“ aufzupassen. Die Kamera hieß ab da nur noch „die Maschine“.
Wir schlendern durch kleine Gassen zum Kolosseum, machen Fotos (leider ist der Himmel grau) und besuchen das Innere. Nach strenger Kontrolle (gefühlt dreimal Ausweis und Ticket zeigen) dürfen wir rein. Lara leert ihre Wasserflasche unnötigerweise, weil sie dachte, man dürfe kein Wasser mitnehmen – der Security-Mitarbeiter schüttelt nur den Kopf und fragte ob wir ein Problem hätten.
Im Anschluss erkunden wir das Forum Romanum – es ist heiß, wir sind müde und müssen dringend auf die Toilette.
Eine wohlverdiente Pause gibt es in einem Café mit Tomate-Mozzarella-Brot und Eiskaffee im Sektglas. Der Kaffee war so lecker, dass Lara ihn gar nicht trinken konnte und Kathi dementsprechend 2 dieser köstlichen Getränke genießen konnte. Das war leider gar nichts.
Wir gehen weiter zu den Caracalla-Thermen – zu Fuß, wie immer. Die Atmosphäre dort gefällt uns sehr, mit passender Spotify-Playlist entspannen wir und können uns das frühere Badehaus bildlich vorstellen.
Um 18 Uhr ist unser Tag noch lange nicht vorbei: Wir laufen zum Giardino degli Aranci und genießen dort den Sonnenuntergang bei Livemusik.
Einige Meter weiter warten wir 45 Minuten, um durch das berühmte Schlüsselloch zu blicken – der Anblick lohnt sich!
Nach über 22.000 Schritten nehmen wir einen Scooter zurück nach Trastevere. Vor Tonarello stehen lange Schlangen.
Kathi fragt direkt, ob es eine Warteschlange gibt – der Kellner: „Erstmal Hallo.“ Im dritten Tonarello finden wir schließlich Platz.
Das Essen – Carbonara, Focaccia und Cola – ist leider zu salzig. Nach 30 Minuten haben wir alles gegessen und bezahlt.
Unser Uber-Fahrer Stefano fährt wie ein Henker, 3x über rot und bringt uns blitzschnell zurück.
Zu Hause angekommen, duschen wir und fallen ins Bett. Kathi redet im Schlaf: „Ahh, hm, hm, hm!“
