Chindireise
Wir waren auf Chindireise. Wir fahren mit dem Postauto. Wir gehen auf den Spielplatz. Nachher mĂŒssen wir so lange laufen, das war doof. Beim Piratenschiff gab es Zmittag. Wir...


Veröffentlicht: 10.05.2026
Mutter Vollblut-PĂ€dagogin und dann landet das Kind in der R. Steiner-Spielgruppe đ. Allen Vorurteilen zum Trotz und auch gewissen bestĂ€tigten KuriositĂ€ten (đ) mag ich die GrundsĂ€tze der Anthroposophie bzw. der Waldorf-PĂ€dagogik đ. Das Holzspielzeug, das Ganzheitliche, das Verlangsamen, das Gesehen und GefĂŒhlt werden und nicht zuletzt die Elfen und Naturgeister ĂŒberall đ€Łđ€Łđ€Ł. Also Mamma findet wĂ€hrend den 3 Stunden die innere Ruhe und Lala gefĂ€llt es auch. Sie klebt wie Leimstift an mir und ignoriert gekonnt die anderen Kinder und die Leiterinnen. Beim AbschlussgesprĂ€ch wurde mir dann unmissverstĂ€ndlich erklĂ€rt, dass mein Mitspielen fĂŒr den Schnuppermorgen völlig in Ordnung sei, bei Anmeldung jedoch nicht mehr gehe. Ich könne im Raum sein, dĂŒrfe jedoch nicht mehr agieren. Zudem seien mindestens zwei Tage die Woche ideal. In den Worten von Aya sag ich mal: Hey Dude, langsam und chill Ă€mol! Der Ort gefĂ€llt mir und Lala hat es auch gefallen. Aber da warten wir mal noch einige Wochen đ . Unser Abgang war auch herrlich. Sie wollte nicht mehr gehen und um halb 12 musste ich einfach los, der Zmittag kommt ja nicht von selbst auf den Tisch. Lala schrie wie am Spiess, legte sich auf den Boden, kickte um sich und rannte davon. Anti-Waldorf und zu Herrn Steiners Ăbel packte ich das Kind unter den Arm und schleppte es zum Auto. Der Anfall ebbte kurz ab, aber zuhause ging es von vorne los. Konsequenz: Der Zmittag schaffte es nicht mehr auf den Tisch und es gab notbehelflich Sandwiches mit Joghurt đđđđ.Â