Tappning: ny
Med tiden förändras något. Det har varit svårt att förstå vad. Glidande har skiftet kommit, som Inlandsisen gled över människor och hus i forntiden. En 1000 meter h

Veröffentlicht: 03.09.2026
Es war ein gemütlicher und schöner Start. Gravelbier und Pizza im Artut mit der halben Familie, den Kollegen und Freunden. Man will sein eigenes Gravelbier ja nicht verpassen, also sollte man unbedingt hingehen.
Dann fuhr ich nach Rånäs zu meiner Cousine und ihrem Neugeborenen. Es war ländlich und wunderschön, mitten im Wald an einem See. Hunde, Kinder und Tomaten – aber keinen selbstgemachten Apfelwein. Denn dort gibt es Pflaumenbäume.
Auf dem Weg dorthin sah ich ein Schild nach Knutby, und danach konnte ich an nichts anderes mehr denken. Ich hatte keine Ahnung, wo es lag, und die Tatsache, dass wir so nah dran waren, weckte den „dunklen Touristen“ in mir.
Dann folgte eine gefühlte Ewigkeit auf dem Flughafen. Ich sollte eigentlich am Flughafen Tirana übernachten, bis die Busse fuhren. Ich fand eine Ecke voller Leute, die genauso geizig waren wie ich. Sie hatten sich ihre Betten mit dünnen Tüchern gemacht und balancierten auf kalten Hüftkämmen auf dem Marmorboden. Also, bestens vorbereitet auf so etwas, holte ich meine dicke, schöne Fußpumpe-Isomatte heraus und dachte, alle würden mich für einen echten Prepper halten. Aber ich holte nicht die dicke, schöne Fußpumpe-Isomatte heraus, die ich auf der Reise so oft benutzt hatte. Ich holte ein Zelt hervor, eine Hängematte mit unglaublich schweren Schnüren, die ich schon abgezählt hatte. Ich hatte die falsche kleine Rolle weggeworfen, als ich versuchte, meinen Rucksack zu packen. Keine Katastrophe natürlich, aber versucht mal selbst, einen kurzen Rucksack als Isomatte zu benutzen. Ich lag wie eine Gottesanbeterin darauf, die Knie auf dem Nackenkissen. An Schlaf war nicht zu denken.
Dann war ich an einem Busbahnhof ohne Gebäude oder Schalter, nur ein Meer von Bussen in einer staubigen Prärie, die ein bisschen nach Urin roch. Die Männer packten ihre Taschen in verschiedene Koffer und deuteten mit Zigaretten zwischen den Fingern wild umher. Ich liebe Busfahrer.
Ich hatte die heißeste Busfahrt meines Lebens. Kompressionsstrümpfe und Jeans, draußen 33 Grad, drinnen 43 Grad. Ich saß kerzengerade. Ich dachte an Jesus. Mein Blut kochte. Ich versuchte, die Aura meines Sitznachbarn nicht einmal zu berühren.
Doch draußen vor dem Fenster bot sich ein spektakulärer Anblick. Steile Täler, türkisfarbenes, schäumendes Wasser mehrere tausend Meter tiefer, überall mächtige Berge, in alle Richtungen. Bergziegen, die auf Zehenspitzen standen und in den Schluchten schliefen.
Schließlich sprang ich in Himarë hinunter. Die Berge sind nah. Hunde bellen und Hähne krähen, Glöckchen klingeln. Vom Balkon aus kann ich das Meer nicht sehen, obwohl es ganz in der Nähe ist.