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Im Zeichen des Apfels

Veröffentlicht: 25.09.2026

Tour
Apfelführung
Tour · Tourismusverein

Der Tag stand ganz im Zeichen des Apfels. Über den Tourismusverein hatten wir eine Apfelführung gebucht, die zufällig von einem Bauern durchgeführt wurde, bei dem Michael und ich vor ganz, ganz langer Zeit mal in der Ferienwohnung gewohnt haben. Das muss ca. 1997 gewesen sein! Die Führung hat sein Sohn gemacht, den gab es damals noch nicht, aber inzwischen ist er voll im Betrieb eingestiegen.

Zunächst haben wir einen Film zum Apfelanbau in Südtirol angeschaut, bevor wir raus in die Apfelfelder sind. Es war super interessant zu hören, wie viel Arbeit in so einem Apfel steckt. Die Ernte läuft gerade auf Hochtouren, wobei die sich je nach Sorte über einige Wochen erstreckt. Jeder Baum wird hier etwa drei Mal abgeerntet, je nach Reifezustand der Äpfel. Den Zeitpunkt gibt allerdings die Obstgenossenschaft vor, zumindest den Zeitrahmen (innerhalb von ca. 2 Wochen). Alle Äpfel, die nicht 100% schön sind, werden zu Industrieäpfeln und zu Saft, Konzentrat (ein sehr gefragtes Süßungsmittel) Kompott o.ä. verarbeitet und bringen natürlich weniger Geld.

Am ertragreichsten und am wenigsten anspruchsvoll im Anbau sind die Pink Lady Äpfel, die Bäume werden aber kontingentiert und sind am teuersten. Im Obstgarten wurde uns gezeigt, wie geerntet wird (von Hand!) und wie die Bäume gepflegt werden. Alles wirklich sehr interessant!

Im Anschluss sind wir zurück zum Hof und haben dort verschiedene Äpfel und Apfelsäfte verkostet. Leider gab es nur recht bekannte Sorten, ich hatte gehofft, dass wir exotischere probieren können. Spannend war, dass selbst die Äpfel aus der letztjährigen Ernte noch knackfrisch waren! 

Nach der Führung konnte man noch in den Hofladen hereinschauen, wo wir uns mit köstlichem Apfelsaft eingedeckt haben. Daran angeschlossen ist ein winziges Café, in dem Hausgäste Frühstück serviert bekommen, wenn sie möchten. Möglicherweise bleiben wir bei einem zukünftigen Südtirol Besuch mal in einer deren Ferienwohnungen! Die waren damals leider wahnsinnig hellhörig, und da sind wir eher noch empfindlicher geworden…

Daniel und ich sind dann später in die Obstgenossenschaft gefahren, aber auch da gab es nur die Standard Sorten und wir waren schnell wieder draußen und daheim auf unserer Terrasse. Es wird langsam frisch, wir mussten uns sogar eine Jacke anziehen. Zum Aperitif waren wir oben im 2. Stock bei Daniel auf dem Balkon, bevor wir zum Pizzaessen ins Dorf spaziert sind. Die Pizzeria sah im Vorbeigehen und mit der Verheißung „Holzofenpizza“ (ganz wichtig, insbesondere für Michael) gut aus, erwies sich dann aber als eher mittelprächtig. Satt sind wir dennoch geworden! 

Der abschließende Spaziergang durch die Weinberge durfte nicht fehlen und nun wird wieder eine Runde gekniffelt! 




Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Mit Freunden
KulturellKulinarischEntspannend
  • Apfelführung mit Film und Rundgang durch die Apfelfelder
  • Verkostung verschiedener Äpfel und Apfelsäfte am Hof
  • Aperitif auf dem Balkon
  • Pizzaessen im Dorf
  • Spaziergang durch die Weinberge
EssenNaturKultur
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