Japanische Gesichter 🙂
We see faces überall in Japan 🥰 Danke Carola für deinen Besuch, die vielen wunderbaren Gesichter und die tolle Zeit !


Veröffentlicht: 15.07.2026




















Das Gion Matsuri entstand 869 als religiöses Reinigungsritual (Goryo-e), um eine verheerende Seuche zu stoppen. Die Bürger Kyotos stellten im Shinsen-en-Garten 66 Hellebarden auf – eine für jede Provinz des alten Japans –, um die Geister der Epidemie zu besänftigen. Heute ist es ein einmonatiges Fest, das Kyotos reiches kulturelles Erbe, seine Handelsgeschichte und sein traditionelles Handwerk feiert.
Die gewaltigen Hoko-Festwagen sind als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt. Sie sind mit historischen, millionenschweren Textilien aus aller Welt verziert, was ihnen den Beinamen „fahrende Museen“ eingebracht hat. Ganz ohne Nägel gebaut: Die hoch aufragenden Holzfestwagen, von denen einige bis zu 12 Tonnen wiegen und 25 Meter hoch sind, werden ausschließlich mit komplexen Seilwebtechniken (Nawa-Garami) zusammengebaut und verbunden. Dadurch kann sich das Holz während der holprigen Fahrt biegen, ohne zu brechen.
Die Wiederbelebung nach 150 Jahren: Das Ato-Matsuri (die Festparade am 24. Juli) wurde 1966 aufgrund des modernen Verkehrs eingestellt. Um jedoch die authentischen kulturellen Traditionen zu bewahren, gelang es lokalen Organisatoren 2014, das Fest wiederzubeleben.
Verborgene Familienschätze: An den Yoiyama-Abenden (14.–16. Juli) öffnen Anwohner und alteingesessene Kaufmannsfamilien im alten Kimonoviertel ihre privaten Hauseingänge (Machiya), um der Öffentlichkeit unbezahlbare Familienerbstücke, bemalte Paravents und Kimonos zu präsentieren.
Die magischen Chimaki: Die Festivalbesucher essen die hier verkauften Chimaki nicht. Anders als das Lebensmittel sind dies heilige, handgewebte Amulette aus Bambusblättern, die über den Haustüren aufgehängt werden, um Krankheiten und Unglück für das kommende Jahr abzuwehren.
