30.05.2026
Heute ging es tierisch zu: ein Hund mit Skibrille, ein Vogel der McDonalds mag und die hiesige Outback Experience ...


Veröffentlicht: 31.05.2026



































Morgens, um 7 Uhr, ist es immer frisch - 11°C waren es heute, aber die Temperaturen kletterten wieder sehr schnell. Ortswechsel, unsere vorletzte Station hier in Australien. Zunächst ging es aber zur Tankstelle. Endlich wieder ein Benziner, da hat man das Gefühl, man spart. Wir wollten wieder ins Outback, die Tankstellen sind rar und man weiß nicht genau, wieviel man im Gelände verfährt. Zunächst ging es noch innerhalb des "Nitmiluk Nationalparks" zu den 60 km entfernten "Edith Falls". Die Straße - wie immer - wenig befahren. Um so erstaunlicher war es, dass wir auf den ersten 13 km neun tote Wallabies zählten. Kein Wunder, dass wir so wenig lebendige sehen! Der Wasserfall mündete in einen See, wo zur Zeit das Baden wegen der Krokodile untersagt ist. Die Gegend war sehr idyllisch, auch Imbiss und Campingplatz fehlten nicht. Mächtiges Geschrei kam von zwei großen Bäumen, wo hunderte von Flughunden sich wahrscheinlich die Erlebnisse der letzten Nacht "erzählten". Von dort ging es zurück auf den Highway, unserem heutigen Ziel - dem "Kakadu Nationalpark" - entgegen. Der Name irritiert, denn es gibt hier nicht Massen von Kakdus, sondern es entstammt einer der Stammessprachen der hier ansässigen Aborigines. Wir setzten in Pine Creek noch einmal den Blinker - Tank nochmal auffüllen! Dort kamen wir am Eisenbahn- und Minenmuseum vorbei und erkundeten das Gelände! Später lasen wir, dass es sogar UNESCO-Weltkulturerbe ist. Hier waren etwa um 1880 Gold- und Kupferfunde gemacht worden. Über 1000 Chinesen suchten hier ihr Glück und es entstand auch ein "Chinatown". Zum Transport des Gesteins wurde 1889 die Eisenbahn gebaut. Aber das Geschäft kam bald zum Erliegen und somit wurde auch die Eisenbahn nicht mehr gebraucht. Mit viel Geld hat man sicher dieses Freilichtmuseum errichtet, welches nun in der Sonne vor sich "hinschlummert". Wir haben alles mit Interesse besichtigt und gelesen. Weitere Stopps entlang des Hauptweges waren nicht möglich, da die Seitenstraßen gesperrt waren. Die letzte Regenzeit, die vor einem Monat endete, hat wahrscheinlich doch viele Schäden hinterlassen. Einen Kilometer vor unserem heutigen Ziel gab es wirklich noch einen Höhepunkt: das "Warradjan Aboriginal Cultural Center", das in einer sehr gelungenen Ausstellung das Leben und die Entwicklung der hier ansässigen Aborigines zeigt. Zum ersten Mal , auf unserer langen Reise, haben wir so etwas gesehen. Es war gut besucht und modern präsentiert. Eine Empfehlung! Am Nachmittag kamen wir, nach ca. 350 km, in der "Cooinda Lodge Kakadu" an. Eine schöne Anlage, alles sehr sauber und weiträumig! Für uns war ein Zimmer in diesem gelben Bungalow reserviert, mit leiser Klimaanlage und wie immer , großem Kühlschrank!
