29.05.2026
Heute im Nitmiluk NP. Der Name kommt aus der Sprache der Aborigines und bedeutet Ort der Zikade(n) ...


Veröffentlicht: 30.05.2026



































Wieder geht ein sehr heißer Tag zu Ende, Geckos schnattern, Zikaden zirpen noch. Der Vollmond ist bereits gut zu sehen, es fehlt aber dieser volle Sternenhimmel der Wüste. Was macht man an einem Sonnabend in Katherine? Wir haben am Vormittag einen kurzen Bummel durch die Stadt unternommen und dabei "tierische" Erlebnisse gehabt. Dem Hund stand die Brille super und wie man sieht, kehren selbst Vögel bei Mc Donald's ein. Einen speziellen Ausstatter für Cowboys und -girls fanden wir sehr interessant. Dort gab es alles für Mensch und Pferd, vom Hut bis zur Schuhcreme für die Stiefel, auch alles rund um Zaumzeug und Sattel. Toll war die Auswahl der Stiefel für die Kids! Hier laufen viele so zünftig gekleidet herum, keine Touristen, sondern die Farmer, bzw. die Angestellten. Davon konnten wir uns am Nachmittag bei der Vorführung "Katherine Outback Experience" auf einer Farm, hier in der Nähe, überzeugen. Eigentümer und Ideengeber ist Tom Curtain, selbst ein guter Reiter, Sänger und mehrfacher Golden Guitar Gewinner und gerade auf Tour. Man kann ihn auch auf einer beliebten Plattform für Musik (Spotify) finden. Auf dieser Farm arbeiten nur ein paar Frauen, die Pferde und Hunde für die Arbeit auf den Weiden trainieren. Dies zeigten und erklärten sie in dafür eingerichteten Arenen. Dafür waren z. B. auch Ziegen nötig, um mit ihnen die Hütehunde bei der "Arbeit" zu zeigen. Pferde dürfen sich nicht erschrecken, z.B. wenn mit der Peitsche geknallt wird. Sie müssen in der Lage sein, aus dem Stand zu beschleunigen, scharfe Wendungen zu machen und abrupt zu stoppen, um ausbrechende Rinder einzufangen. Um die "Nervenstärke" zu trainieren, "reiten" auch mal Hunde oder Ziegen auf den Pferden. Da ist eine lange Lehrphase nötig. Das sei ein typischer Frauenjob auf den Farmen! Großer Respekt von den Zuschauern! Die Kinder durften natürlich füttern und streicheln! Auch zwei Rinderrassen wurden gezeigt, die hier mit der Trockenheit und Wärme gut zurecht kommen. Die Rasse mit dem Buckel und "Schlabberhals", den Zebus ähnlich, ist besonders gut angepasst. Wir haben wieder viel gelernt und echten Frauenpower erlebt!
