24.05.2026
Heute auf dem Plan: Schluchten, Wasserfälle und Naturpools, eingebettet in rostrotem Gestein ...


Veröffentlicht: 25.05.2026






































Ein letzter Sonnenaufgang im "Karijini Nationalpark" - der Blick vom Zelt über die weite Landschaft. Auch diese Nacht war sehr frisch und der Wind rüttelte an den Zeltwänden. Da freut man, auch Frau, sich über heißen Kaffee und Spiegelei zum Frühstück. Auf zu einer letzten Wanderung in der Nähe, die Sonne stand günstig, um den Zauber dieser Felsen einigermaßen einzufangen. Über Leitern und Natursteinsteige ging es hinunter in den "Joffre Gorge". Manchmal muss man sich an Ketten entlanghangeln, um weiter in den Canyon bis zum Wasser zu kommen. Wieder ein Farbgemisch der Felsen - unglaublich! Es ist unten auch sehr still und außer ein paar Spinnennetzen kein tierisches Leben erkennbar. Dafür sind aber die Bäume an den Felswänden echte "Kletterkünstler"! Gegen 10 Uhr ging es dann raus aus der Pilbarrawüste, Richtung Norden nach Port Hedland, etwa 400 km. Erster Höhepunkt nach 130 km war wieder eine Tankstelle. Das ist immer ein wichtiges Thema für Reisende, denn das Netz ist nicht umfänglich. Dafür war der Highway heute gut befahren, vor allem von vielen "Road Trains", die zwischen den Minen und dem Hafen in Port Hedland pendeln. In diesem Fall bedeutet das, Zugmaschine sowie 4 Hänger, zugelassene Länge: 53,5 m. Diese Fahrzeuge wurden speziell für die Bedingungen hier in Australien entwickelt und haben eine Leistung von ca. 500 PS. In die eine Richtung, nach Port Hedland, wird das erzhaltige Gestein zum Hafen gebracht und von dort exportiert. Die leeren Fahrzeuge fahren zurück zu den Minen zum Wiederbeladen. Diese Giganten haben lange Bremswege und wegen eines Kängurus oder einer Kuh wird nicht gebremst. An der Straße lagen einige Kuhkadaver. Sonst war wieder nur rechts und links Steppe und teilweise noch weniger. Wir machen hier im Ort nur einen Zwischenstopp auf unserem Weg nach Broome. Das Hotel besteht aus langen Bungalows (Stil: Motel) mit mehreren Zimmern, z.T. mit Meerblick. Wir haben Sonne, Staubfreiheit und den schönen Ausblick genossen und freuen uns ebenfalls auf eine wärmere Nacht!
