23.05.2026
Pfingstsamstag, eigentlich sind wir immer in Leipzig zum " Leute gucken", es ist Wave- Gothik-Zeit! Vielleicht ...


Veröffentlicht: 24.05.2026










































Pfingstsonntag, für uns war es wieder ein Fahr- und Wandertag! Wir haben den "Karijini Nationalpark" erkundet. Es gibt viel rote Erde und Eukalyptusbäume mit weißen Stämmen, die die Landschaft prägen. Die Nacht im Zelt war frisch, aber dicke Decken sorgten für Wärme. Gegen 3 Uhr haben wir uns das Himmelsgewölbe mit seinen vielen Sternen und einer kräftigen Milchstraße angeschaut. Das Bild am Ende des heutigen Tages kann nur andeutungsweise diesen tollen Eindruck wiedergeben. Die Sonne ging gegen 6.45 Uhr auf, das Thermometer zeigte 11 Grad. Frühstück gab es im Restaurant und die Heizpilze vermittelten einen "Eindruck" von Wärme. Auch dieser Bereich ist in einem Zelt. Dann ging es zu verschiedenen Canyons, die abschnittsweise begehbar sind. Einige haben noch Wasserreste, die Pools bilden. Die Wege hinunter sind gut angelegt, manchmal geht es über "Naturtreppen", wobei man die Felsplatten nutzt, manchmal über Leitern in die Tiefe. Die Gesteinsschichten sind interessant strukturiert und wirken manchmal wie polierter Speckstein. Je nach Sonnenstand ändert sich die Farbgebung, von hellrot, dunkelrot und auch schwarze Farbtöne zeigen sich in den Schichten. Die Pools und Schluchten sind heilige Stätten einiger Aboriginistämme und werden gemeinsam mit ihnen verwaltet. Natürlich ist alles wieder weit auseinander, aber man hat sehr gute Straßen durch den Nationalpark gebaut, sodass man die Canyons bequem erreicht. Es führen viele Flüsse durch den Park, die allerdings die meiste Zeit ausgetrocknet sind - unser Glück! Bei Starkregen im Frühjahr fluten sie die Straßen und der Park wird manchmal geschlossen. Auch unser Zelt ist auf Stelzen gebaut! Auf einem Foto sind Flammen und Qualm zu erkennen. Es ist gerade eine Zeit, in der aus verschiedenen Gründen gezielt Buschfeuer gelegt werden. Im Park gibt es an den Aussichtspunkten Hinweisschilder, in welchem Zeitraum mit Bränden zu rechnen ist. Überhaupt gibt es viele Hinweisschilder, wie man sich im Park beim Wandern zu verhalten hat und die meisten halten sich auch daran! An den Canyons sind immer Picknickplätze, aber man muss schon alles mitbringen, sonst ist nix mit Picknick! Für Notfälle gibt es an einigen Punkten im Nationalpark auch spezielle Telefone, falls Hilfe nötig ist. Es ist schon alles gut organisiert ...
