05.05.2026
Letzte Nacht regnete es kräftig, also hatten wir auch noch das Erlebnis "Regen im Regenwald", obwohl ...


Veröffentlicht: 06.05.2026
Heute war wieder so ein Tag von dunkel bis dunkel, kurz: er war lang. Es war "Seetag" zu einem besonderen Ziel, das "Moore Reef", welches zum "Great Barrier Reef" gehört. Früh wurden wir in Palm Cove abgeholt, ca. 40 Minuten dauerte die Fahrt bis zum Hafen nach Cairns. Die Buchungsbestätigungen mussten im Reef Terminal gegen Tickets eingetauscht werden. Wir hatten bei "Sunlover Reef Cruises" eine "Full day Tour" gebucht. Dies bedeutet: Transport auf dem abgebildeten Katamaran, Fahrt mit dem Glasbodenboot, das Unterwasser-Observatorium, Schnorcheln vom Ponton aus und ein ordentliches Mittagessen. Das Wasser ist wieder türkis, sehr sauber und man kann wirklich viele Fische, Korallen und Seeanemonen sehen. Die Farbigkeit ist allerdings nicht wie in einem Aquarium. Man hat ja schon öfter gehört, dass das Riff "leidet" und man sieht es eben auch. An einem Teil des Pontons sind unter Wasser Fenster eingelassen und auch dort wurden die Fische, die vorbeischwammen, erklärt. Es wurde überhaupt nicht langweilig! Alle müssen für den "Wassergang" diese schwarzen Anzüge wegen der Quallen anziehen. Bevor geschnorchelt wurde, erklärten Mitarbeiter die Handhabung des Equipments, das ebenfalls vor Ort war. Überhaupt war viel junges Personal vor Ort und das hatte gut zu tun, "Hilfen" bei der Überfahrt - der Pazifik hatte wieder kräftigen Wellengang -, Überwachung der Schnorchler im abgesperrten Bereich, Begleitung bei gebuchten Tauch- oder "Helmgängen". Letzteren hatten wir dazugebucht. Man bekommt einen Bleigürtel um und einen etwa 35 kg schweren Helm auf. Unter diesem wird man mit Sauerstoff versorgt, wenn man untertaucht. Es geht auf einem Steg über die Korallenwelt und durch Fischschwärme, die durch Taucher etwas angefüttert werden, Haie sind natürlich nicht dabei. Wir wurden von mehreren Tauchern und einem Fotografen begleitet, deshalb gibt's auch Bilder von diesem "Experiment"! Wir haben diesen Tour nicht bereut! Man hätte auch mit einem Hubschrauber diesen Teil des Riffs überfliegen können. So international wie die Crew war auch die Gästeschar, es gab dieses Mal sogar die Ansagen auch in Chinesisch und Japanisch. Die Rückfahrt verlief still, einmal war der Wellengang geringer und die meisten Besucher schliefen nach so viel Bewegung an frischer Luft! Unser Transfer klappte auch schneller, denn die Rush Hour war vorbei. Wir lauschen nun dem Ozean vom Balkon, begleitet von den Rufen eines Nachtvogels, es ist nicht der Kookaburra, den hört man hier morgens gegen 6 Uhr ...
