04.05.2026
Nachtrag zum gestrigen Tag: Nachdem wir um 10 Uhr mit der Fähre Magnetic Island verlassen hatten ...


Veröffentlicht: 05.05.2026




































Letzte Nacht regnete es kräftig, also hatten wir auch noch das Erlebnis "Regen im Regenwald", obwohl nicht gebucht. Bei bis zu 6.000 mm Niederschlag pro Jahr hat man ja auch gute Chancen, davon etwas abzubekommen... Am Morgen hörte es aber auf!
Heute konnten wir in Ruhe frühstücken, im Restaurant der Lodge auf der überdachten Terrasse. Man merkte, wie die Natur dampfte. Danach ging es ins unweit entfernte "Daintree Discovery Centre". Das ist ein Park, der Wissen über die Flora und Fauna des Regenwaldes vermittelt. Man geht auf verschiedenen Wegen, die sich in den Wald einfügen, mit Audioguide und Erkärungsbroschüre. Nun muss man das Erklärte nur noch finden. Bei den Bäumen klappt es, die Tiere verstecken sich. Zumindest Kleingetier kam vor die Linse. Es gab aber auch Terrarien, Filme, Schautafeln. Den Nationalvogel Australiens, den Cassowary, haben wir auch hier wieder nur als Nachbildung gesehen. Schön war, dass wir die Erklärungen in Deutsch hatten und die Wege sich nach oben "schraubten", sodass wir auch aus 23 m Höhe mal die Pflanzen und Bäume betrachten konnten. Nach zwei Stunden ging es weiter - dieses Mal wieder zurück in südliche Richtung. Es waren 90 km bis Palm Cove. Die Fahrt ging am Pazifik entlang, der heute einen hohen Wellengang hatte. Der Wind blies kräftig auflandig. Das Wasser war dadurch auch sehr aufgewühlt und hatte nicht die schöne türkisblaue Farbe. Nach einem kurzen Mittagsstopp kamen wir gegen 14 Uhr in Palm Cove an. Ein gemütliches Zimmer, gut beschattet durch hohe Bäume ist für die letzten drei Tage an der Ostküste unsere Bleibe. Die Strandpromenade ist eine Querstraße entfernt und da pfiff der Wind ganz schön käftig. Es gibt einen bewachten Strandabschnitt, der durch ein Netz umgeben ist, wegen der giftigen Quallen! Palm Cove ist ein Urlauberort wie er im Buche steht. Man merkt hier auch wieder, dass es nach 17 Uhr abkühlt, die Feuchte des Regenwaldes fehlt und die Vögel starten zum abendlichen Konzert ...
