Day 3
Einer spontanen Eingebung folgend - und dank den Navigationskünsten der Mutter - geht es als erstes zum Museum. Das Budapester Museum der schönen Künste ist eines der...

Veröffentlicht: 30.12.2019


























































Es ist sooooo kalt, aber ein Spaziergang auf der Marghareteninsel muss sein. Es ist friedlich, fast niemand zu sehen, Autos dürfen nicht fahren und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jung und Alt an warmen Tagen gern hier entspannen. Anschließenden geht es zur St. Stephan Basilika . Wir haben Glück, denn länger als 5 Minuten stehen wir nicht vor den Toren an. Das Glück ist uns weiterhin hold, denn wir kommen zur rechten Zeit… Wir werden von Orgelklängen begrüßt, und können anschließend einem Chor Jugendlicher lauschen. Der absolute Wahnsinn in dieser Atmosphäre. Ein Muss. Die Kirche liegt im Stadtteil Pest und ist seit ihrer Einweihung im Jahre 1905 die größte Kirche in Budapest. Beseelt geht es zur Synagoge, wir haben für Montag eine Führung gebucht. Aber vorher muss das Loch im Magen gestopft werden. Budapest- immer und überall findet man tolle Küche aus aller Welt- nur jetzt nicht, Nix, was uns anspricht: wir beschließen einen längeren Marsch auf uns zu nehmen, um wieder bei Thai Spicy Nine zu essen. Und es ist wieder soooooo lecker. Klare Empfehlung ( Link siehe Blog eins).
Nun aber ab zur Dohany Street Synagoge, mit der doggy bag Restessen bewaffnet geht es durch den Sicherheitscheck, die Führung auf Deutsch hat schon begonnen, wir sind zu spät. Also nehmen wir an der Englischen teil, ich fühle mich gut informiert, die Mutter versteht aber nur die Hälfte und beschließt zur deutschen Tour zu wechseln, die auch gerade wieder beginnt. Unsere Wege trennen sich und wie sich später herausstellt, war mein Guide leidenschaftlicher und aussagekräftiger bei der Sache. Klares Daumen hoch für den englischsprechenden Guide. Ich habe so viel erfahren, das sprengt den Rahmen, aber ein paar interesting facts in Kürze:
Nach einem Kaffee und Kuchen in S12 Kosher Deli unweit der Synagoge ( yummy Kuchen) schlendern wir durch die Straßen und müssen an jedem 2. Souvenir Shop halten ( auch wenn die Mutter nix kauft 😤 und ich den plunder auch net mag). Aber das Gehen bringt uns zufällig an einer Fotoausstellung vorbei ; die ich gestern schon im Vorbeifahren sah und unbedingt sehen wollte (sie ist noch bis 5.1. zu sehen). Worum handelt es sich?
Der 34 jährige weltbekannte Wildlife-Fotograf aus Ungarn Mate Bence zeigt auf den ca 20 Fotowänden Tiere aus aller Welt in den unterschiedlichsten Momenten: in Bewegung, bei Nacht... auch gibt es Angaben, wie lang der Fotograf für die Aufnahmen benötigte, wie viel Jahre Arbeit in jeder Fotoserie steckt. Ich bin hin und weg! Wie insgesamt von Budapest.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen, nach Budapest zu reisen. Als ich noch zu Hause lebte, hat die Mutter immer gesagt, sie möchte dort unbedingt mal hin. Es blieb bei der Theorie! Nun, ungefähr 15 Jahre später, haben wir die Theorie in die Praxis umgesetzt. Und was soll ich sagen ?! I/ we love 💗 Budapest. ( abgesehen von den viel zu steilen und schnellen Rolltreppen).
Ach und noch was: ich hatte kaum Zeit ( u Lust), mich vorher mit der Reise zu beschäftigen, normalerweise so gaaaar nicht mein Stil. Aber der Überraschungseffekt, der sich dadurch ergab, war natürlich ungemein! Für lange Reisen kann ich mir das nicht vorstellen, nicht vorher zu planen, aber in diesem Fall hat es mir einige OOHHs und AHHs beschert. Eine tolle Erfahrung! 😊