Veröffentlicht: 11.06.2025
Bilder kommen bei besserem Empfang
Heute wollen wir unsere erste Etappe auf der Gibb River Road fahren. Da wir El Questro schon gemacht haben, möchten wir bis zur Ellenbrae Station kommen. Das ist nicht so weit, deshalb lassen wir es gemütlich angehen.
Der Tag beginnt mit etwas Gymnastik, dann Wasser und Vorräte auffüllen. Zum Abschluss noch Frühstück im Mango Café.
Die erste Hürde auf der Gibb ist die Durchquerung des Pentecost River. Die ist zwar lang, aber nicht tief. Außerdem ist das Wasser so klar, dass man Hindernisse gut erkennen kann.
Es folgen noch einige weitere kleinere Wasserdurchquerungen und auch immer mal wieder sehr holprige Stellen und Waschbrettabschnitte, doch insgesamt ist der Zustand der Gibb recht gut und wir können teilweise mit 70 km/h fahren.
Am Anfang wird die Szenerie von den roten Klippen der Cockburn Range dominiert. Später folgt einfache Savannenlandschaft, also nichts besonderes.
Um kurz nach 15 Uhr erreichen wir die Ellenbrae Station, eine schnuckelig kleine Oase im Nirgendwo. Auf deren Jackaroo Campground finden wir auch bald einen schönen Stellplatz. Der Campingplatz ist richtig urig. Alles ist ordentlich und funktioniert, aber sehr einfach und improvisiert. Das Warmwasser zum Duschen wird durch einen kleinen offenen und mit Scheitholz befeuerten Ofen erhitzt. Die Wände der Duschen wurden aus großen Blechfässern herausgetrennt.
Jeder Stellplatz hat eine Feuerstelle und wir finden auch genug Holz um Abends schön am offenen Feuer sitzen zu können. Birgit sagt mehrmals „Das ist doch der Hammer hier“, und strahlt dabei, was das Zeug hält. Ich finde es auch sehr nett, so stelle ich mir Buschcamping vor. Das Licht des vollen Mondes komplettiert die romantische Atmosphäre.
Allerdings ist der Campingplatz sehr trocken, so dass wir mehrfach kleinere Brandherde entfachen, die wir dann zu Tode trampeln oder mit dem Kochtopf löschen.
