Purnululu
Purnululu ist der Hammer - einzigartig, großartig, gewaltig und wunderschön. Purnululu - spricht man diesen Namen schön langsam und betont aus, dann fühlt sich das auf der...

Veröffentlicht: 08.06.2025











Nachdem wir uns gestern auf die einfach zugänglichen Primärattraktionen im Südteil des Parks konzentriert haben, wollen wir heute eine etwas längere Wanderung machen. Das Ziel ist die Whipsnake Gorge. Man geht zunächst am Picaninny Creek (ausgetrocknetes Flussbett) entlang, um dann nach „The Window“ in die Whipsnake Gorge abzubiegen.
Bedingt durch den starken Regen hatten wir gestern das Glück die Cathedral Gorge mit Wasser zu erleben. Das gibt es in der Trockenzeit nur sehr selten. Aus dem selben Grund gibt’s jetzt auch Wasser im Picaninny Creek und der Whipsnake Gorge. Am Anfang versuchen wir noch das Wasser irgendwie zu umgehen und drücken uns an Felswänden entlang oder schleichen durch stacheliges Buschwerk. Aber bald realisieren wir, dass auf Dauer kein Weg am Wasser vorbei führt. Als wir nach knapp 6 Stunden (für 10 km, inkl ausführliche Pausen) wieder an Parkplatz ankommen, haben wir eine knappe Stunde davon mit den Füßen im Wasser verbracht.
Das hat den Spaß aber in keiner Weise gebremst, denn die Gesteinsformationen hier sind einfach berauschend. Und man bekommt einen ersten Eindruck davon, wie weitläufig diese Landschaftsform ist.
Unsere Begeisterung vom ersten Tag wird durch den ganzen zweiten Tag getragen. Erst als die Sonne am Wanderparkplatz hinter den Bienenkörben versinkt, können wir uns von diesem wundervollen Ort trennen.
Anmerkung: Die allermeisten Einschränkungen, die durch die Regenfälle verursacht wurden, haben sich mittlerweile aufgelöst, so dass wir unsere Wunschroute weitgehend unverändert fortsetzen können.
