Redbank Gorge
Die An- und Abfahrt zum Finke 3 Mile Campground ist anspruchsvoll, denn es geht durch tiefen weichen Sand. Zum Glück haben wir kurz vorher, bei Glen Helen, jemanden getroffen...

Veröffentlicht: 06.05.2025










Schon vom sehr schön gelegenen Campingplatz aus, hat man eine gute Sicht auf die Hügel der James Range, die sich durchs Palm Valley zieht.
Heute wollen wir den Mpulungkinya Walk laufen, der am letzten mit Fahrzeug erreichbaren Zipfel des Palm Valleys beginnt.
Da unser Reiseführer schreibt, dass die Anfahrt nichts für 4WD-Anfänger ist, haben wir schon ein bisschen Respekt vor dem Vorhaben. Und tatsächlich geht es auch ganz schön zur Sache, man muss sich ab- und zu gut festhalten, um nicht aus dem Fahrersitz gehoben zu werden. Aber es geht am Ende alles gut. Die kniffligsten Stellen bin ich vorher abgegangen, um die beste Spur auszumachen. Das hat geholfen. Entlang der Strecke stehen ein paar Verleih-Vierradfahrzeuge, die Leute sind dann zu Fuß weitergegangen.
Auf der herrlichen Tour durch das von Palmen dominierten Tal, treffen wir nur 2 andere Wanderer. Die Talwände muten wie aufeinander geschichtete Steinplatten an. Der Weg ist meist einfach und gut zu gehen. Aber eine Stelle hat es in sich. Da Birgit nicht groß genug ist, um die benötigten Festhaltestellen im Felsen zu erreichen, muss sie unter einem Vorsprung auf allen 4en durchkriechen.
Es gibt zwar einige mehr oder weniger einleuchtende Theorien, aber schlussendlich weiß niemand genau, wie die Palmen hier nach Zentralaustralien gekommen sind.
Nachdem wir uns am Nachmittag am ruhigen Campingplatz im Schatten der Bäume erholt haben, sind wir noch zum Kalarranga Aussichtspunkt hochgeklettert. Die Aussicht war phantastisch, und das Licht der untergehenden Sonne hat das Seine zu einer einzigartigen Stimmung beigetragen. Erinnerte uns ein wenig an unseren Aufenthalt im Monument Valley.
Seit wir in Alice Springs gelandet sind, jagt ein Highlight das nächste. Aber dieses Tal hat es uns besonders angetan!
Was uns bisher angenehm auffällt: In den Nationalparks liegt nirgendwo Müll rum. Natur pur!
