Palm Valley, die Erste
Schon vom sehr schön gelegenen Campingplatz aus, hat man eine gute Sicht auf die Hügel der James Range, die sich durchs Palm Valley zieht. Heute wollen wir den Mpulungkinya...

Veröffentlicht: 07.05.2025








Für heute hatten wir uns den weltberühmten „Rim Walk“ am Kings Canyon vorgenommen. Aufgrund der zahlreichen Warnungen, die wir bzgl. Hitze und Anstrengung erhalten hatten, war der Respekt groß. V.a. auch weil die Wettervorhersage den wärmsten Tag seit unserer Ankunft im roten Zentrum gemeldet hat.
Am Ende war es dann aber sehr „gemütlich“ für uns. Denn der Weg war recht einfach, die Steigungen in Summe moderat, und es blies immer ein erfrischendes Lüftchen. Wir sind gar nicht ins Schwitzen gekommen.
Als wir am Wanderparkplatz ankommen, staunen wir nicht schlecht, wie groß der ist und wieviele Autos und Busse hier stehen. Es gibt ein richtig großzügiges Toilettenhäuschen und mehrere Trinkwasser-Spender. Auf der Übersichtstafel aller Wanderungen sind rote Kreuze zu sehen, und tatsächlich finden wir entlang des Weges mindestens 5 Erste-Hilfe-Stationen mit Defibrillatoren. Wenn es hier richtig heiß ist, dann braucht man das anscheinend. Und die über hundert Wegmarkierungen entlang des Weges verraten uns, man ist hier auf Massentourismus eingestellt, ganz anders als an unserem
letzten Ziel.
Aber: Wir können alle besonderen Stellen des Weges ganz für uns genießen, die Menschen verteilen sich. Und: Die Naturschönheiten, die man hier zu sehen bekommt, trösten über alle „Zivilisationskrankheiten“ hinweg. Man kann die Kamera kaum aus der Hand legen, wie sind fasziniert. Kein Wunder, dass hier viel los ist!
Als wir nach gut 4 Stunden Wandern am Campingplatz in Peterman angekommen, sehen wir, dass hier noch viel mehr „geht“, denn der ist höchstens zu 30% belegt. Hier gibt es alles was man braucht, sogar eine deutsche Kassiererin im Lädchen. Aber unser Stellplatz gestern im Nirgendwo war viiiel schöner!
