Marokko - der zweite Versuch!
Planung und Idee

Veröffentlicht: 30.04.2026




















27.3.2026
Tag 1 - Auf nach Casablanca!
Heute starten wir in unser Marokko-Abenteuer! Per Mail gab es den netten Hinweis, bitte 3h vor Abflug am Flughafen zu sein. Das war mit Job ziemlich knapp, hat aber geklappt. Obwohl wir früh genug am Flughafensind, ist die Schlange am Schalter der Royal Air Maroc dann doch beeindruckend lang. Um uns herum fast ausschließlich Senioren-Reisegruppen und ein paar junge Familien – wir mittendrin.
Als wir unsere Sitzplätze und Boardingpässe haben und unser Gepäck erfolgreich abgegeben haben, geht’s durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. An der Sicherheit ist nichts los! Und was besonders toll ist – lernten wir letztes Jahr bei dem Flug nach Japan: man darf nun 500ml Getränkeflaschen mitnehmen!!! Juhu! Endlich keine total überteuerten Getränke mehr hinter der Sicherheitskontrolle kaufen müssen!!!
Um die Wartezeit bis zum Boarding zu überbrücken, gönnen wir uns ein kleines Whiskytasting im Duty-Free-Bereich und einen Latte Macchiato bei Starbucks. Ein netter Start, auch wenn der Flieger am Ende dann doch mit 45 Minuten Verspätung abhebt – umsonst so abgehetzt, aber sicher ist sicher…
Der Flug selbst ist absolut ruhig. Zwar gibt es an Bord kein Entertainment-System oder Screens, aber für die kurze Strecke war das völlig okay. Ich habe zum Glück einen Fensterplatz ergattert und die Aussicht ist ohnehin besser als jeder Film: ein mega Blick auf die Alpen und die Skigebiete unter uns, die hell beleuchtet sind, während gerade die Pisten präpariert werden. Ein echtes Highlight!
Gegen 21:40 Uhr landen wir. Draußen empfangen uns zwar frische 15 Grad, im Flughafengebäude selbst ist es aber ordentlich warm.
Die Immigration ist zwar voll, aber wir kommen überraschend gut durch. Am Ausgang dann der totale Kulturschock: Hunderte Marokkaner, eine Stimmung wie bei einer Riesenparty – überall werden Angehörige und Freunde lautstark begrüßt.
Wir haben echt Mühe, uns mit dem Gepäck durch die Menge zu kämpfen. Und die Zeit sitzt uns im Nacken, denn unsere Mietwagenfirma macht pünktlich um 23 Uhr dicht!
Um 22:45 Uhr haben wir den Schlüssel dann endlich in der Hand. Uff... gerade noch rechtzeitig geschafft. Unser Begleiter für die nächsten Tage ist ein schwarzer Dacia Duster. Mit knapp 90.000 km auf dem Buckel hat er schon ein bisschen was erlebt, sieht aber okay aus und ist innen sauber. Größere Schäden konnten wir im Dunkeln nicht entdecken. Die Reifen sehen zwar neuwertig aus, sind aber eher für die Stadt gedacht – ob wir damit später auf Schotter oder Sand weit kommen, wird sich noch zeigen... falls wir so etwas fahren müssen…!?
Zum Hotel fahren wir nicht über die Maut-Autobahn, sondern außen rum. Das dauert nur fünf Minuten länger, führt uns aber gefühlt durch unzählige Kreisel und über etliche „Bumper“. Das Hotel „AS Premium by Soho Hotels“ finden wir auf Anhieb. Ein echter Glücksgriff: Wir bekommen ein Upgrade auf eine große Suite! In der Garage gibt es auch einen Gratis-Platz, allerdings ist die Einfahrt extrem eng – das erinnert uns direkt an unser Hotel in Porto 😅.
Die Suite ist der Wahnsinn: Wohnzimmer mit Mega-Sofa, Küchenzeile, King-Size-Bett und eine Terrasse nach hinten raus, also schön ruhig. Um 0:45 Uhr fallen wir dann nur noch todmüde ins Bett.
Für die Statistik:
Flug AT811 von Frankfurt nach Casablanca (Mohamed V – Terminal 2) Flugzeit: 17:35 - 21:10 => Verspätung 45 Minuten Wetter: Casablanca 15 Grad, trocken Gefahren: 30 km Gelaufen: 9.992 Schritte Unterkunft: AS Premium by Soho Hotels in Casablanca (Suite Ü/Fr)