Karavostassi Beach
Unsere Fahrt geht 40 Km weiter zum Karavostassi Beach. Ein Traum an dem wir 10 Tage bleiben und genießen. Schwimmen, sonnen, Spaziergänge, Radtouren und angeln....ja hier kann man...

Veröffentlicht: 19.01.2025
13.01.2025
Wir fahren weiter und freuen uns schon auf einen Stellplatz an einem Hafen. Die Fahrt geht Richtung Agios Nikolaos durch die Berge...wow was eine Strecke. Herrliche Serpentinen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung bis auf 40 Km sagen schon alles aus wie die Strecke verläuft...aber es macht einen tierischen Spaß. Der Platz ist in Pachia Ammos am Hafen ...wir sehen die Einfahrt zu dem Hafen, können aber leider nicht links abbiegen...eine doppelte durchgezogene Linie sagt uns....weiter fahren und irgendwo drehen. Gesagt getan fahren wir auf den Hafen zu, biegen rechts ab..etwas durch Häuser und schwupps da sind wir am tollen, kleinen Hafen. Leider liegen dort keine Boote an, ob der Hafen auch noch genutzt wird wissen wir auch nicht.
Wir ziehen unsere Laufschuhe an und gehen einmal in den Ort, ein Ziel ist eine Bäckerei oder auch Supermarkt. Angeblich hat eine tolle Bäckerei auf....was sich jedoch als Falschinformation im Internet heraus stellt. Egal, der Supermarkt ist klein aber fein und hat vieles für den täglichen Bedarf, auch Brot. Ein Einkauf mit Brot, Fleisch und Brotbelag lässt schnell die Kasse mit 47 Euro klingeln....oh man...aber die Frikadellen sind echt lecker.
Ein fürstliches Abendessen mit Frikadellen und Kartoffeln belohnt uns für sooooo eine lange Fahrt. Es wird mit Genuss geschlemmt und nach dem Dinner läuten wir den gemütlichen Teil ein....haben wir gedacht...
Es fängt damit an das ich in der Dämmerung Jugendliche sehe, die immer komisch um eine Hausecke gucken und zu uns hin zeigen...da gingen schon kleine Glöckchen an. Kurze Zeit später wurde von diesen Jugendlichen das Licht am Hafen aus gestellt und wir wurden mit echt starken grünen Lasern geblendet und jeder weiß das es nicht wirklich gesund ist. Wir ziehen Plisses zu, aber durch die Spiegel und die Windschutzscheibe bekommen wir immer mehr ab und wir beschließen...zusammen packen und weg..besser ist das. Wir sehen das auf der Gegenüberliegenden Seite des Hafens an der Kapelle auch mit Lasern gearbeitet wird...das ist nicht gut und wir sind ein eingespieltes Team und in 2 Minuten abfahrbereit...ohne Plan wohin es geht aber das wird sich dann einfach finden. Ein Jugendlicher auf dem Moped stellt sich noch sehr provokant in den Weg...aber wir sind ehrlich gesagt stärker...wir fahren los und werden noch mit Laserlichtern verfolgt und der Mopedfahrer verfolgt und noch einige Zeit ..auch mit Laser. Nix wie weg...und der Ort sieht uns nicht mehr wieder...schade...echt schade. Wir merken das es doch ein „Geschmäckle“ hinterlassen hat und das ist nicht schön. Ach ja, das hätte ich fast vergessen...die Entscheidung zum Aufbruch ist gefallen als irgendwas unters Auto gebollert ist. Freddy ist ausgestiegen um mich auch heraus zu winken und stellt fest, das Steine am Wagen gelegen haben, die vorher nicht dort waren. Echt nicht schön. Wir konnten noch sehen, das ein Polizeifahrzeug Richtung Kapelle gefahren ist.
Wir fahren einfach weiter und finden nach einer halben Stunde in den Bergen einen Aussichtsrastplatz, der auch wenigstens etwas von der Straße war...aber ehrlich gesagt kam im dunkeln und in der Nacht sowieso niemand dort vorbei. Wir hatten Glück das der Vollmond uns bei der Fahrt durch die Berge wunderbar unterstützt hat und wir sicher sie Serpentinen fahren konnten. Der Blick auf die darunter gelegene Stadt ist spektakulär und wir freuen uns, das wir diesen ruhigen Platz gefunden haben...aber wie schon gesagt...ein „Geschmäckle“ ist da.
Eines hat uns gefreut...ein Gewitter zog auf und Blitze gingen herunter. Freddy hat ein Blitzradar und konnte feststellen, dass 2 Blitze in dem Ort runter gegangen sind...wir geben zu das wir das ein bisschen als Rache angesehen haben.
Die Nacht verlief ruhig und ich konnte erstaunlicher Weise echt gut schlafen...
