Tag 10 - Giganten des Waldes 🌲
Heute hieß es Abschied nehmen – schweren Herzens ließen wir Oakhurst und damit auch Sarah und Jonas hinter uns. Während die beiden bald nach San Francisco weiterreisen, führt uns...

Veröffentlicht: 04.08.2025
















Bevor wir vom Parks Inn in Lemon Cove in Richtung Pismo Beach aufbrachen, gab es das wohl beste Frühstück unserer bisherigen Reise. Lisa und ihr Mann bereiteten für jeden Gast ein individuelles Menü frisch zu – für uns ein köstliches vegetarisches Frühstück. Es gab frisch gepressten Orangensaft aus Orangen vom Nachbargrundstück, dazu einen herrlich aromatischen Kaffee, frischen Obstsalat, ein ofenwarmes Teilchen und anschließend leckeres Brot mit einem Spiegelei-Zucchini-Schiffchen. Alles Obst und Gemüse stammte direkt aus dem eigenen Garten. Es war nicht nur unglaublich lecker, sondern auch ein so herzliches und liebevolles Erlebnis, dass wir am liebsten noch länger geblieben wären.
Gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Küste und legten unterwegs einen Zwischenstopp in Morro Bay ein, um den beeindruckenden Morro Rock zu bestaunen – ein riesiger Vulkandom, der majestätisch aus dem Wasser ragt. Dort nutzten wir die Gelegenheit, kurz mit Mari zu telefonieren. Danach ging es weiter Richtung Süden.
Da wir erst um 16 Uhr ins Hotel einchecken konnten, fuhren wir direkt zum Strand. Einen Parkplatz mitten in Pismo Beach zu finden, erwies sich allerdings als unmöglich – nach langem Suchen landeten wir schließlich in Grover Beach und gingen bei Fin’s at the Grover Beach Pier essen. Das Essen war so lecker, dass wir spontan beschlossen, am nächsten Tag wiederzukommen.
Den zweiten Tag verbrachten wir fast komplett am Grover Beach. Wir genossen die Sonne, lasen entspannt in unseren Büchern und ließen einfach die Seele baumeln. Zum Frühstück besuchten wir das Red Bee Coffee House – der Kaffee dort war ein Traum.
Am Abend zog es uns dann noch einmal nach Pismo Beach, wo wir lange den Surfern zusahen, die in der Abendsonne durch die Wellen glitten. Die Kombination aus Meer, Sonnenuntergang und dieser gelassenen Stimmung war einfach perfekt.
Es waren zwei herrlich ruhige und entspannte Tage – genau das, was wir nach den vielen Eindrücken der letzten Zeit gebraucht haben.