Vom Barossa Valley zur Kangaroo Island
Zur Kangaroo Island mussten wir naturgemäss auf die Fähre. Da nur eine Überfahrt pro Tag erfolgt, mussten wir pünktlich da sein. Die Fahrt war problemlos, die Fährgesellschaft...


Veröffentlicht: 25.05.2025


































































Heute ist das Wetter sehr schön und morgen ist dagegen regnerisches Wetter angesagt. Deshalb haben wir heute Sehenswürdigkeiten angesehen, die man lieber bei schönem Wetter geniesst. Das war dann allerdings mit etwas viel Autofahren verbunden.
Vor dem Morgenessen sind wir noch auf Vogelbeobachtung gegangen. Es war aber nicht so ergiebig. Dann haben wir noch unsere Wäsche im Hotel gewaschen und sind dann los. Zuerst zum Nationalpark Seal Bay, KI. Ja, hier wird Kangaroo Island mit KI abgekürzt.
In der Seal Bay hat es die australischen Seelöwen. Sie unterscheiden sich von allen anderen Seelöwen, da sie beispielsweise heller sind, eine Tragezeit von 18 Monaten haben und nicht in Gruppen leben. Offenbar ist das Meer weing reich an Fischen und deshalb haben sie möglicherweise zu wenig Energie, um schnell Junge gross zu bekommen. Es ist auch so, dass die Seelöwen jeweils etwa zwei Tage fischen gehen und dann völlig erschöpft an den Strand zurückkommen. Sie liegen also nicht faul herum, sondern müssen sich erholen. Sie legen sich nur in Gruppen zusammen, wenn es sehr kalt ist und sie sich so gegenseitig warm geben können.
Danach sind wir weiter zum Flinders-Chase-Nationalpark. Neben den Tieren, gibt es im Park drei Sehenswürdigkeiten der Leuchtturm am Cape Borda erbaut 1858, Admirals Arch, ein durchgehender Steinbogen beidseitig am Meer, und die bizarren Felsen der Remarkable Rocks. In diesem Nationalpark gibt es ebenfalls Seelöwen, hier sowohl die australischen, aber mehrheitlichauch die dunkleren neuseeländischen Seelöwen.
Da man in der Nacht nicht Autofahren sollte und der Park doch 150 km von unserem Hotel weg war, mussten wir uns sputen, rechtzeitig zurück zu sein. Trotzdem dahen wir auch hier entlang der Strassen unzählige tote Tiere, zum Teil frisch überfahren. Da die Einheimischen sehr schnell fahren (und überholen) und auch nachts unterwegs sind, fragen wir uns, ob man nicht besser diese bitten sollte, nicht nachts und weniger schnell zu fahren.
