Von Kaffee bis Kakao
Inh Nach einer, dem Jetlag sei dank, kurzen Nacht gehen wir den ersten Tag in unserem Hotel ganz entspannt an. Nach einem kräftigen Regenschauer am Morgen, lösen sich die Wolken...


Veröffentlicht: 09.11.2019



































Unsere Fahrt führt uns heute zum Cano Negro, was übersetzt schwarzer Creek heißt. Der Cano Negro ist ein Teil des Rio Frio, welcher in den Nicaragua See fließt.
Hier am Cano Negro sind wir nur ca. 9 km von Nicaragua entfernt.
Extrem hohe Luftfeuchtgkeit und hohe Temperaturen lassen uns tüchtig ins Schwitzen kommen.
Dies trübt die Vorfreude auf das was uns erwartet, aber in keiner Weise.
Pünktlich zum Beginn unserer Bootsfahrt öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie aus Kübeln. Ein Tropischer Schauer, wie er hier jeden Tag vorkommt.
Schon bald klart es wieder auf und wir gehen auf die Suche nach den unzähligen Tierarten, die es hier gibt.
Der Cano Negro ist ein Wildlife Refuge. Im Gegensatz zu einem Nationalpark, dürfen hier Menschen leben.
Wir sehen unzählige Vögel, an einem Stamm im Wasser hängen kleine Fledermäuse. Sie sehen eigenartig aus. Dann endlich kommen die ersten Affen in unser Sichtfeld. Es sind Spider-Monkeys. Sie turnen ausgelassen in den Wipfeln der Bäume. Ob Babyaffe oder ausgewachsenes Männchen alle scheinen einen riesen Spass zu haben.
Unzählige Leguane sehen wir, ein Cayman, der artverwandt mit den Alligatoren ist, chillt gerade auf einem Baumstamm, blaue Schmetterlinge fliegen, und einige kleine Vögel nutzen unser Boot als Mitfahrgelegenheit.
Das lustige Highlight dieser Fahrt auf den Cano Negro sind zwei Spidermonkeys , die über die Wiese laufen. Wie Menschen, laufen sie aufrecht. Ein tolles Schauspiel bietet sich uns hier.
Den krönenden Abschluss bildet ein Brüllaffe, der eine Art Albino ist und eine Brüllaffendame, die offensichtlich Gefallen an dem Junggesellen gefunden hat. Ob sie beide zueinander finden werden? Wir werden es leider nicht erfahren. Absolut imposant sind die Laute, die diese Tiere von sich geben.
Die frechen Kapuzineraffen sind so flink, dass wir kaum einen Blick erhaschen können.
Faultiere sehen wir leider nicht, aber wir haben noch mehrere Gelegenheiten auf die Suche zu gehen.
Dieser tolle Ausflug, den wir über Canoa Aventura, einem Familienunternehmen, gebucht haben endet mit einem leckeren Mittagessen.
Wunderschöne Erinnerungen nehmen wir mit nach Hause an die unglaublich schöne Landschaft und die enorme Artenvielfalt am Cano Negro.
Morgen stehen die Hängenden Brücken auf dem Programm.
Wir sind gespannt.